Lohengrin: Akt III. »Höchstes Vertraun hast du mir schon zu danken« (Lohengrin, Elsa)
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Lyrics
Höchstes Vertrauen hast du mir schon zu danken
Da deinem Schwur ich glauben gern gewährt
Ließt nimmer du vor dem Gebote wanken
Hoch über alle Fremde denkst du mich wert
An meine Brust, du Süße reine, sei meines Herzens Gläche, mach
Dass mich dein Auge sanft bescheine, in dem ich all mein Glück ersah
O gönne mir, dass mit Entzücken ich deinen Atem sauge ein
Lass es, ach!
Fessern mich dich drücken, daß ich in der Mög' glücklich sein!
Dein Leben muß mir hoch entgelten für das, was ich um dich verließ
Kein Los in Gottes weiten Welten wohl edler als das meine hieß
Gött' mir der König seine Krone, ich dürfte sie mit Recht verschmähen
Das einz'ge, was mein Opfer lohne, muß ich in deiner Lieb ersehn
Drum wolle stets den Zweifel meiden
Dein Leben sei mein stolz Gewähr
Denn nicht komm ich aus Nacht und Leiden
Aus Glanz und Wonne komm ich her
Herr Gott!
Was muß ich hören!
Welches Zeugnis gab dein Mund?
Du wolltest mich betrügen, nun wird mir kein Vertrauen schmerzen
Das Los, dem du entronnen, es war dein höchstes Glück
Du kamst zu mir aus Wangen und Sehnsucht zurück
Wie soll mich ernste Gaben der Lüge meine Treu' enttäuscht, werd
Dich mir rauben durch deiner Liebe Reu, durch deiner Liebe...
Halt ein, dich so zu quälen
Was?
Quälest du mich doch!
Soll ich die Tage zählen, die du mir bleibest not?
In Sorg' um dein Freien verbliet die
Wonne mir, dann wirst du mir geehren
Im Elend bleib ich nie
Nie soll dein Reiz entschwinden, bleibst du von Zweifel rein
Ach!
Dürf an mich zu binden, wie sollt ich richtig sein?
Voll Zauber ist dein Wesen, durch Wunder kamst du her
Wie sollt ich dann geriesen?
Wo fänd ich dein Gebot?
Hörtest du nichts?
Vernahmest du kein Kommen?
Elsa!