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Heilige Welt

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Lyrics

Rauschend wehen Winde noch durch graue Nacht, Doch in fahlem Licht bald die Welt erwacht. Zรถgernd erste Hoffnung in den Morgen flieht Und ein Hauch vom Leben still vorรผberzieht. Lรคngst vergessen, doch im Herzen fest verwurzelt lebt Tiefer Drang nach Unerschรถpflichkeit. Und die Krรคfte der Natur sie werden auferstehen. Ewiglich die Erde neu gedeiht, ewig neu gedeiht. Feuer muรŸ brennen, Flammen lodern durch die Nacht. Wasser muรŸ flieรŸen, ungezรคhmte heil'ge Kraft. Erde muรŸ wachsen, dass des Lebens Korn gedeiht. Durch nebelgraue Lรผfte zieht ein Raunen von Unsterblichkeit. Was des Todes Wert geworden, stetig neu erblรผht. Unaufhaltsam wandelt sich die Welt. Wie von Feuersbrunst ein StoรŸ durch ihre Adern glรผht. Heilig sei der Erden Traum erhellt. Durch die Berge, durch die Wรคlder hallt ein krรคftig Klang empor, Kรผndet uns von neuem Leben, zeigt uns, was der Mensch verlor. Rasend geht es durch die Erde, wie ein Beben steigt es auf, Himmelwรคrts ein Licht sich hebet, laรŸt dem Schicksal freien Lauf. Denn Feuer muรŸ brennen...