Schwanengesang, D.957: Frühlingssehnsucht
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Lyrics
Säuselnde Lüfte, wild so mild, blumige Düfte atmen erfüllt
Säuselnde Lüfte, wild so mild, blumige Düfte atmen erfüllt
Wie habt ihr mich wonnig begrüßet an!
Wie habt ihr die pochenden Herzen getan?
Es möchte euch folgen auf luftiger Bahn
Es möchte euch folgen auf luftiger Bahn
Wohin?
Wohin?
Bächlein so munter, rauschend zum Wal
Wollen hinunter silbern ins Tal
Bächlein, zum Hunter rauschet zum Mal
Wollen hinunter silbern ins Tal
Die schwebende Welle dort eilt sie dahin
Die spiegeln sich floden und himmeln darin
Was siehst du mich sehnen, verlangen nach ihn?
Was siehst du mich sehnen, verlangen nach ihn?
Hinab
Hinab
Grüßende Sonne, spielendes Gold, hoffende Wonne bringest du hold
Grüßende Sonne, spielendes Gold, hoffende Wonne bringest du hold
Wie lagd mich dein sehnlich begrüßendes Bild!
Es lächelt am tiefblauen Himmel so wild
Und hat mir das Auge mit Tränen gefüllt?
Und hat mir das Auge mit Tränen gefüllt?
Warum?
Warum?
Grünend umgrenzet Wälder und Höh, schimmert erglenzet blütend Schnee
Grünet und grenzet Wälder und Höh, schimmert erglenzet blütend Schnee
So dränget sich alles zum freundlichen Licht
Es schwellen die Keime, die Klos gebricht
Sie haben gefunden, was ihnen gebricht
Sie haben gefunden, was ihnen gebricht
Und du?
Und du?
Rastloses Sehnen, wünschendes Herz
Immer nur Tränen, Klage und Schmerz
Rastloses Sehnen, wünschendes Herz
Immer nur Tränen, Klage und Schmerz
Auch ich bin mir schwellender Triebe bewusst
Bestille mir endlich die drängende Lust
Nur du befleißt die Leere in der Brust
Nur du befleißt die Leere in der Brust
Nur du