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Fr Hling Auf Dem Mont-Klamott

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Lyrics

1. Der Winter lag im Sterben, wir lebten immernoch, Aus Mietkasernen dampfte ein warmer Nebel hoch. Die Schornsteine erbrachen den gelben fetten Rauch, und aus den Hinterhรถfen stieg zart ein Frรผhlingshauch. Da ging ich mit der Dicken die ersten Kรคtzchen pflรผcken trotz Magistratsverbot zum Mont Klamott. 2. Wir krochen durch Gestrรผpp durch und latschen รผber Gras, zum Liegen war'n die Wiesen uns noch zu tot und naรŸ. Die Apfelsinensonne schwann groรŸ im Hundeblau, da wurde uns so mรคchtig und wurde uns so flau. Wir fรผhlten neue Krรคfte, gewaltig stiegen Sรคfte, wir waren wieder flott am Mont Klamott. 3. Wir kรผรŸten uns im Gehen und kรผรŸten uns im Stehen, wir sahen 'ne Menge Leute und wurden selbst gesehen. Ich rollte meine Schรถne die steilen Hรคnge rauf, Sie kreischte und ich lachte, sie fiel, ich fing sie auf. Mensch, waren das Genรผsse und schmeckten uns're Kรผsse, wie Ananaskompott, am Mont Klamott 4. Und als wir oben standen, die Stadt lag fern und tief, da hatten wir vom Halse, den ganzen deutschen Miev Ich legte meine Hรคnde auf ihren warmen Bauch und sagte:&quotSรผรŸe Dicke, fรผhlst Du den Frรผhling auch?" Die Tauben und die Spatzen, die ersten Knoospen platzen auf Trรผmmern und auf Schrott, am Mont Klamott. 5. Wir saรŸen auf dem Kerich vom letzen groรŸen Krieg, Die dicke sprach von Frieden, ich hรถrte zu und schwieg. Wir saรŸen, bis die Sonne im Hรคusermeer absoff, sahen zu, wie da der Westen die rote Farbe soff. Auf Kirchen und auf Schloten, die selben roten Pfoten, wir danken Marx und Gott am Momt Klamott.