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Columbine

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Lyrics

Ah! Du fühlst dich alleine Und haderst mit deinem Leben Auf dem Schulhof wirst du meistens geschlagen Du hast reichlich an Fragen Doch keiner kann dir was sagen Du hasst die Schweine Die dich schlagen Die Feinde, die dich jagen Du hasst die Schule Hasst das System Die Kreide, die Tafel Du hasst die Mädchen Die dir sagen, dass deine Kleidung für'n Arsch ist Keine stylischen Marken Weil dein Vater einfach zu arm ist Die ander'n Eltern scheißen Dukaten Und reisen in die Staaten Karsten, dein Banknachbar, bekommt 'nen neuen iPod vom Vater Du hast 'nen Walkman von 1993 im Parka Dis is' peinlich, nicht tragbar Deine Clique meidet dich abends Keiner ruft dich an Wenn sie mit Skates in die Eishalle fahr'n Dir scheint dein Leben, dein Life Dein Life als einziger Arschtritt Keine Hoffnung, kein Erbarmen Kein Licht, keine Farbe Keine Heimat, keine Liebe Nur Verzicht, nur Versagen Keiner vertreibt diesen Wahnsinn Keiner verteidigt dich abends Wenn dein Vater dich bestraft Für etwas, was du nicht getan hast Sondern sein Vater ihm damals Angetan hat, mit ins Grab nahm Nichts heute oder damals jemals vernarbt war Alles offen und unverarbeitet, vererbt Du bezahlst das Es ist beileibe nicht einfach, alleine zu tragen Hör mir zu! Du spürst das Leben Und sein' eisigen Atem Dann steig' auf dein Fahrrad Such dich selbst Reiß dich vom Hafen Folge deinen Leidenschaften Dei'm Herz, hör auf dein' Magen Du bist von Gott gewollt Da ist jemand, der deine Narben verarztet Der für dich da ist Egal was du auch getan hast Ich garantiere dir Bruder Ey, am Ende des Tages Kann alles gut werden Ich reich' dir die Hände - Amen Sag mir, wie weit ist Columbine Weit, weit weg genug von Köln am Rhein Sag mir, ob dort die Sonne scheint Die Sonne schläft oft hinter den Wolken ein Sag mir, wie weit ist Columbine Weit weit weg genug von Frankfurt am Main Sag mir, ob dort die Sonne scheint Die Sonne schläft oft hinter den Wolken ein Nein, gar nichts wird gut Kennst du mich und siehst, was ich seh Fühlst, was ich fühl, du Penner Leicht gesagt, ich zeig dir mein Leben Halb totgprügelt vom Vater Der nicht weiß, wie man spricht Mit seinem Sohn, der zuhört, nicht versteht Weißt du wie's ist? Deine Mutter am Boden zu sehen Weil Alkohol sie zerfrisst Und der Krebs in ihr drin Ihr nur noch zwei, drei Jahre gibt Ich wohn in 'nem Viertel Jeder hat 'n Messer, keinen Schulabschluss Glaub' mir Bruder Du stichst zu ey, wenn du des musst Ich find kein' Anschluss Und Tränen sind mir schon lange ausgegang' Ich hab' Freunde verlor'n an Heroin Die sind drauf gegang' Manche sind in der Klapse Weil MDMA zu gut war Nimm 'n Spaziergang mit mir Ich zeig dir des hier mein Bruder Weißt du wie es ist Wenn das Crack und Alkohol dich tröstet nachts Weil dein Körper sich schüttelt Du zitterst ey, weil du 'n Turkey hast Ich hass die Welt und die Menschen Und warte auf kein' bess'ren Tag Was denkst du in dei'm Kopf? Glaubst du, ich werd mal 'n Chef von 'ner Bank? Du hast recht mit dem was du sagst Schule war 'n Film für mich Man hat mich ausgezogen Verstoßen, verprügelt, angepisst Positiv bleiben, Liebe finden? Nein, die find ich nich' Irgendwas geht gehörig schief Ich komm zurück und richte des Genau, ich fahr heute zum Bahnhof Und kauf mir 'n dunkles Eisen Steh früh auf Um es jedem in der Schule zu zeigen Glaub mir, ich bring die alle um Und zeig den', was sie nicht können Vielleicht sind die ja zufrieden Auf direktem Weg in die Hölle Sag mir, wie weit ist Columbine Weit, weit weg genug von Köln am Rhein Sag mir, ob dort die Sonne scheint Die Sonne schläft oft hinter den Wolken ein Sag mir, wie weit ist Columbine Weit weit weg genug von Frankfurt am Main Sag mir, ob dort die Sonne scheint Die Sonne schläft oft hinter den Wolken ein Columbine ist nicht so weit Nicht so weit, nicht so weit Columbine ist nicht so weit Nicht so weit, nicht so weit Columbine ist nicht so weit Nicht so weit, nicht so weit Columbine ist nicht so weit Nicht so weit, nicht so weit