Skip to content

Atys, D.

Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
Popularity · Low

YouTube

Searching YouTube...

Lyrics

Der Knabe seufzt übers grüne Meer Vom fernenden Ufer kam er her Er wünscht sich mächtige Schwingen, die sollten ihn ins heimische Land, woran ihn ewige Sehnsucht mannt, im rauschenden Fluge bringen Im rauschenden Fluge bringen O Heimweh, unergründlicher Schmerz, was folterst du das junge Herz? Kann Liebe dich nicht verdrängen, so willst du die Frucht, die herrlich reift, die Gold und flüssiger Purpur streift, mit tödlichem Feuer versengen Mit tödlichem Feuer versengen Ich liebe, ich rase, ich hab sie gesehn! Die Lüfte durchbricht sie im Sturme Es geht, auf Löwen gezogenem Wagen Ich musste fliehn, o nimm mich mit! Mein Leben ist düster und arm und gemüt Wirst du meine Bitte versagen? Wirst du meine Bitte versagen? Sie schaute mit wütigem Lächeln mich an Nach Draht ziehen zog uns das Löwengespann, da dien' ich als Priester die Reigen, den Rasenden kränzt ein seliges Glück Der Aufgewachte schaute zurück Kein Gott will sich hilflicher zeigen Dort, dort hinter den Bergen, im scheinen Strahl Des Abends, entschlummert ein väterlich Zal O wär, o wär ich jenseits der Wellen, seufzet der Knabe O wär, o wär ich jenseits der Wellen! O wär ich jenseits der Wellen! Doch Zimbelgetön verkündet die Göttin Er stürzt von Höhen in Gründe und waldige Stellen