Atys, D.
Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
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Lyrics
Der Knabe seufzt übers grüne Meer
Vom fernenden Ufer kam er her
Er wünscht sich mächtige Schwingen, die sollten ihn ins heimische
Land, woran ihn ewige Sehnsucht mannt, im rauschenden Fluge bringen
Im rauschenden Fluge bringen
O Heimweh, unergründlicher Schmerz, was folterst du das junge Herz?
Kann Liebe dich nicht verdrängen, so willst du die
Frucht, die herrlich reift, die Gold und flüssiger
Purpur streift, mit tödlichem Feuer versengen
Mit tödlichem Feuer versengen
Ich liebe, ich rase, ich hab sie gesehn!
Die Lüfte durchbricht sie im Sturme
Es geht, auf Löwen gezogenem Wagen
Ich musste fliehn, o nimm mich mit!
Mein Leben ist düster und arm und gemüt
Wirst du meine Bitte versagen?
Wirst du meine Bitte versagen?
Sie schaute mit wütigem Lächeln mich an
Nach Draht ziehen zog uns das Löwengespann, da dien' ich als
Priester die Reigen, den Rasenden kränzt ein seliges Glück
Der Aufgewachte schaute zurück
Kein Gott will sich hilflicher zeigen
Dort, dort hinter den Bergen, im scheinen Strahl
Des Abends, entschlummert ein väterlich Zal
O wär, o wär ich jenseits der Wellen, seufzet der Knabe
O wär, o wär ich jenseits der Wellen!
O wär ich jenseits der Wellen!
Doch Zimbelgetön verkündet die Göttin
Er stürzt von Höhen in Gründe und waldige Stellen