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LieDdes gefangenen Jägers, D843

Dietrich Fischer-Dieskau
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Lyrics

Mein Roß und Möhre, dem Stalle sie steht, mein Falken, der G'habt und der Stange so leid, mein müßiges Wienerspiel sein Futter verschmäht, und mich kränkt des Turmes Einsamkeit Ach wär ich nun wie zuvor mir gewesen, die Herrschaft Wäre so reichbar ein Wese, dem Blut und Los der Spannendem Bogen, ja solchem Leben bin ich gewogen Ja, solchem Leben bin ich gewogen Ich hasse der Turm nur aus schläfrigem Klagen, Ich mag Nicht sehen, wie die Zeit verstreicht, wenn schon umzoll Die Morgen lang, der Sonne Strahl so langsam schleicht Sonst pflegte die Lerche den Morgen zu bringen Die dunke Dole zur Ruh mich zu singen In dieses Schlosses Königs Hall, da kann kein Ort mir je gefallen Da kann kein Ort mir je gefallen Früh, wenn der Lerche Lied erschallt, soll ich mich Nicht in Elendsblick, nicht folglich den flüchtigen Hirsch durch den Wald und kehre mein Abendtau zurück? Nicht schallt mir Frohes Willkommen entgegen Nicht kann mich das Bild ihr zu Füßen belegen Nicht mehr wird der Abend und selig entschweren Dahin, dahin ist Lieben und Leben Dahin, dahin ist Lieben und Leben