Mozart: Die Zauberflöte, K. 620, Act 1 Scene 15: No. 8, Finale, "Zum Ziele führt dich diese Bahn" (Drei Knaben, Tamino, Erste Stim
Josephine Veasey, Philharmonia Orchestra, Agnes Giebel, Nicolai Gedda, Otto Klemperer, Wilhelm Pitz, Philharmonia Chorus, Anna Reynolds
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Lyrics
Zum Tiele führt dich diese Bahn, doch musst du Jüngling männgis sehen
Drum höre unsere Lehre an, sei standhaft, duldsam und geschwiegen
Ihr holder Knaben, sagt mir an, ob ich Pamina retten kann?
Nißtund suchts Unst und steh uns nicht an
Sei standhaft, duldsam und geschwiegen
Bedenke dies und sei allwahr
Dann nüt ich Euch des Flugeldes Ehren
Die Weisheitslehre dieser Knaben sei ewig mir ins Herz gegraben
Wo bin ich nun?
Was wird mit mir?
Ist dies der Sitz der Götter hier?
Es zeige die Pforten, es zeige die Säulen
Dass Klugheit und Arbeit und Künste hier weilen
Wo Tätigkeit thronet und Müßigtang weicht
Erhält seine Herrschaft das Laster nicht leicht
Ich wage mich mutig zur Pforte hinein
Die Absicht ist edel und lauter und rein
Erzittre, Feiger, bös mich!
Paminen retten, paminen retten, ist mir Pflicht
"Zurück" "zurück" "zurück" "so wag ich hier mein Glück
"Zurück" Auch hier ruft man "zurück" Da seh ich noch eine Tür
Vielleicht find ich den Eingang her
Wo willst du, klüger Fremdling, hin?
Was suchst du hier im Heiligtum?
Der Lieb und Tugend Eigentum
Die Worte sind von hohem Sinn
Allein, wie willst du diese finden?
Dich leitet Lieb und Tugend nicht, weil Tod und Rache dich entzünden
Rache für den Bösewicht
Den wirst du wohl bei uns nicht finden
Sarastro herrscht in diesen Gründen?
Ja, ja, Sarastro herrsche hier
Doch in dem Weisheitstempel nicht?
Er herrscht im Weisheitstempel hier
So ist denn alles Heuchelei?
Willst du schon wieder gehn?
Ja, ich will gehn, froh und frei, nie euren Tempel seh'n
Erklär dich näher mir, dich täuschet ein Betrug
Sarastro wohne hier
Das ist mir schon genug
Wenn du dein Leben liebst, so rede, bleibe da
Sarastro hassest du?
Ich hass' ihn ewig, ja.Deine
Gründe an?
Er ist ein Unmensch, ein Tyrann
Ist das, was du gesagt, erwiesen
Durch ein unglücklich Weib bewiesen, das Gram und Jammer niederdrückt
Ein Weib hat also dich berühmt?
Ein Weib tut wenig, plaudert viel
Du Jüngling glaubst dem Zungenspiel?
O legte daraußer Sarastro dir die Absicht seiner Handlung für
Die Absicht ist nur allzu klar
Wiß nicht der Räuber ohne Erbarmen Paminen aus der Mutter Armen?
Ja, Jüngling, was du sagst, ist wahr
Wo ist sie, die er uns geraubt?
Man opferte vielleicht sie schon
Dir dies zu sagen, teurer Sohn, ist jetzt und mir noch nicht erlaubt
Erklär dies Rätsel, täusch mich nicht
Die Zunge bindet Eid und Pflicht
Wann also wird das Dunkel schwinden?
Sobald ich für der Freundschaft Hand in Heiligtum zu legen kann
O ew'ge Nacht!
Wann wirst du schwinden?
Wann wird das Licht mein Auge finden?
Bald!
Bald!
Bald!
Bald, sagt ihr, oder nie!
Ihr Unsichtbaren, saget mir, lebt denn Pamina noch?
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Bald!
Lebet noch!
Sie lebt!
Sie lebt!
Ich danke euch dafür
O wenn ich doch imstande wäre, Allmächtige, zu eurer Ehre, mich
Jedem Tore meinen Dank zu stillen, der hier, hier entsprang