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Sieben Lieder, Op. 48 No. 5 "Trost in Tränen"

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Lyrics

Wie kommt's, dass du so traurig bist, da alles froh erscheint? Man sieht dir's an den Augen an, gewiss du hast geweint Und hab ich einsam auch gefeint, so ist's mein eigener Schmerz Und Tränen fließen gar so süß Erleichter mir das Herz Die frohen Freunde laben ich und kommen unsere Brust Und was du auch verloren hast, vertraue den Verlust Ihr lernt und rauscht und waret nicht, was mich den Armen quält Ach nein, nein, verloren hab ich's nicht, so sehr es mir auch fehlt So raffe den dich heilig auf, du bist ein junges Blut! In deinen Jahren hat man Pracht und zu erwerben Mut Ach, nein, erwerben kann ich's nicht, es steht mir gar zu fern Es weilt so hoch, es blinkt so schön wie droben jeder Stern Die Sterne, die begeht man nicht, man freut sich ihrer Pracht Und mit Entzücken blickt man auf in jeder heiter Nacht Und mit Entzücken blick ich auf zu manchen lieben Tag Verweilen, lasst die Nächte nicht, solang ich weinen mag