Skip to content

Das Rheingold, WWV 86a: Szene IV. Gepflanzt sind die Pfähle nacht Pfandes Maß

Popularity · Low

YouTube

Searching YouTube...

Lyrics

Gepflanzt sind die Pfähle nach Bandesmaß Geholfen nun fülles der Hort Eilt mit dem Werk Widerlich ist mir's Hilf mir, Floh! Freies, schaff, eilig zu enden! Nicht so leicht und locker gefügt! Fest und dicht fülle das Maß! Hier lug' ich noch durch Verstopft mir die Lücken Zurück, du Grober! Hierher! Greif mich, sag! Hierher! Die Klipse beklemmt Tief in der Brust brennt mir die Schmach Sieh, wie in Scham schmählich die Edle steht Um her Losen fleht, stunder, leidender Blick Böser Mann, der Günstigen botest du das? Noch mehr, noch mehr hierher! Da halt' ich mich, schäumender Wut Dränge dein schamloser Licht Hierher, du Hund! Willst du messen, so miss dich selber mit mir Fluchternder, raune, was taugt Hier nützt dein Rasseln dir nichts Lichtig Schwäche zu zerschmettern Ruhe da! Schon dünkt mich Freia verdeckt Der Hort ging auf Noch schimmert mir hold das Haar Dort das Gewirk wirf auf den Hort Wie? Auch den Helm? Hurtig, her mit ihm Lass ihn entfahren! So sind wir denn fertig? Seid ihr zufrieden? Freia, die Schöne, schau' ich nicht mehr So ist sie gelöst Muss ich sie lassen? Weh! Noch blitzt ihr Blick zu mir her Des Auges Stern strahlt mich noch an Durch eine Spalte muss ich's erspähen Seh' ich ihr sonnige Auge Von dem Weibe lass' ich nicht ab He! Euch rat' ich, versorgt mir die Ritze! Nimmersatte, seht ihr denn nicht? Ganz schwand uns der Hort Mitnichten, Freund An Wotans Finger glänzt von Gold noch ein Ring Den gebt, die Ritze zu füllen Wie? Diesen Ring? Lasst euch raten Den Rheintöchtern gehört dies Gold, ihnen gibt Wotan es wieder Was schwatzest du da? Was schwer ich mir erbeutet? Ohne Bangen wahr' ich's für mich Schlimm dann stets, so mein Versprechen, das ich den Klagenden gab Dein Versprechen bindet mich nicht Als Beute bleibt mir der Reif Doch hier zur Lösung musst du ihn legen Fordert frech, was ihr wollt Alles gewähr' ich, nur meiner Red' noch nicht ein, dass sie so ringen Gut, dann ist's Mein Reif erbereibt Nur folgt uns Freia für immer Den werft man hin Den Ring noch War das Gold nicht? Für den Ring doch! Lasst mich in Ruh, den Reif geb' ich nicht