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An Den Mond

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Lyrics

An den Mond Fรผllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lรถsest endlich auch einmal Meine Seele ganz; Breitest รผber mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild รœber mein Geschick. Jeden Nachklang fรผhlt mein Herz Froh- und trรผber Zeit, Wandle zwischen Freud' und Schmerz In der Einsamkeit. FlieรŸe, flieรŸe, lieber FluรŸ! Nimmer werd' ich froh; So verrauschte Scherz und KuรŸ Und die Treue so. Ich besaรŸ es doch einmal, was so kรถstlich ist! DaรŸ man doch zu seiner Qual Nimmer es vergiรŸt! Rausche, FluรŸ, das Tal entlang, Ohne Rast und Ruh, Rausche, flรผstre meinem Sang Melodien zu! Wenn du in der Winternacht Wรผtend รผberschwillst Oder um die Frรผhlingspracht Junger Knospen quillst. Selig, wer sich vor der Welt Ohne HaรŸ verschlieรŸt, Einen Freund am Busen hรคlt Und mit dem genieรŸt, Was, von Menschen nicht gewuรŸt Oder nicht bedacht, Durch das Labyrinth der Brust Wandelt in der Nacht. Was von Menschen nicht gewusst Oder nicht bedacht, Durch das Labyrinth der Brust Wandelt in der Nacht An den Mond, was gehr an den Mond