An Den Mond
Popularity ยท Low
YouTube
Searching YouTube...
Lyrics
An den Mond
Fรผllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lรถsest endlich auch einmal
Meine Seele ganz;
Breitest รผber mein Gefild
Lindernd deinen Blick,
Wie des Freundes Auge mild
รber mein Geschick.
Jeden Nachklang fรผhlt mein Herz
Froh- und trรผber Zeit,
Wandle zwischen Freud' und Schmerz
In der Einsamkeit.
Flieรe, flieรe, lieber Fluร!
Nimmer werd' ich froh;
So verrauschte Scherz und Kuร
Und die Treue so.
Ich besaร es doch einmal,
was so kรถstlich ist!
Daร man doch zu seiner Qual
Nimmer es vergiรt!
Rausche, Fluร, das Tal entlang,
Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flรผstre meinem Sang
Melodien zu!
Wenn du in der Winternacht
Wรผtend รผberschwillst
Oder um die Frรผhlingspracht
Junger Knospen quillst.
Selig, wer sich vor der Welt
Ohne Haร verschlieรt,
Einen Freund am Busen hรคlt
Und mit dem genieรt,
Was, von Menschen nicht gewuรt
Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.
Was von Menschen nicht gewusst
Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht
An den Mond, was gehr an den Mond