Lethe - Der Fluch des Schaffenden
Popularity · Low
YouTube
Searching YouTube...
Lyrics
Stürzend, fallend, die letzten Fragen hallend
Wo bin ich und wie kam ich hierhin
Die Seele wallend, an Monumente krallend
Ich bin nicht bereit für den Weg der mir bestimmt
Wie soll ich von schwarzen Wassern trinken
Hände nicht nach Ästen fassen
Ohne Reue in Lethes Fluten sinken
Vom Nichts zu letzten Stätten treiben lassen
Lethe, ich hör dein Locken durch die Zeiten
Zwischen starren, klammen Fingern zerrinnt der Sand
Gerahmt in Kindergekritzel, sieh hier meine ehrlichsten Zeilen
Der Fluch des Schaffenden, dass ich nie genug sein kann
Lethe
Auch wenn mich davon noch viele Monde trennen
Fühl ich mich am Fluch des Schaffenden zerbrechen
Das eigene Werk nicht zu vollenden
Sowie die beißende Angst vorm Vergessen
Denn was bleibt ist was innerlich zerreißt
Ein heißes Fieber sich unsterblich zu machen
Ein Denkmal, das den eigenen Wert beweist
Und neue Funken des Entstehens zu entfachen
Ach, könnt ich kosten von Mnemosynes Quell
Dem gequälten Geist Gewissheit geben
Ob meine Seele oder ein Lachen, glockenhell
In ewigen Liedern durch die Zeiten leben
Wenn längst zu Staub zerfallen all meine Monumente
Verstummt selbst das Echo meiner herbstlich' Klagen
Hoff ich das ein Funke immer noch bestände
Meine Geschichten von Monden und Königen in neue Herzen getragen
Wie soll ich von schwarzen Wassern trinken
Hände nicht nach Ästen fassen
Ohne Reue in Lethes Fluten sinken
Vom Nichts zu letzten Stätten treiben lassen
Lethe, ich hör dein Locken hör dein Rufen
Der Fluch des Schaffenden, meine Pein
Die Essenz all meines Strebens, meines Suchens
Wenn ich schon vergessen muss, so lass mich nicht vergessen sein
Lethe, ich hör dein Locken hör dein Rufen
Der Fluch des Schaffenden, meine Pein
Die Essenz all meines Strebens, meines Suchens
Wenn ich schon vergessen muss, so lass mich nicht vergessen sein