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Lethe - Der Fluch des Schaffenden

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Lyrics

Stürzend, fallend, die letzten Fragen hallend Wo bin ich und wie kam ich hierhin Die Seele wallend, an Monumente krallend Ich bin nicht bereit für den Weg der mir bestimmt Wie soll ich von schwarzen Wassern trinken Hände nicht nach Ästen fassen Ohne Reue in Lethes Fluten sinken Vom Nichts zu letzten Stätten treiben lassen Lethe, ich hör dein Locken durch die Zeiten Zwischen starren, klammen Fingern zerrinnt der Sand Gerahmt in Kindergekritzel, sieh hier meine ehrlichsten Zeilen Der Fluch des Schaffenden, dass ich nie genug sein kann Lethe Auch wenn mich davon noch viele Monde trennen Fühl ich mich am Fluch des Schaffenden zerbrechen Das eigene Werk nicht zu vollenden Sowie die beißende Angst vorm Vergessen Denn was bleibt ist was innerlich zerreißt Ein heißes Fieber sich unsterblich zu machen Ein Denkmal, das den eigenen Wert beweist Und neue Funken des Entstehens zu entfachen Ach, könnt ich kosten von Mnemosynes Quell Dem gequälten Geist Gewissheit geben Ob meine Seele oder ein Lachen, glockenhell In ewigen Liedern durch die Zeiten leben Wenn längst zu Staub zerfallen all meine Monumente Verstummt selbst das Echo meiner herbstlich' Klagen Hoff ich das ein Funke immer noch bestände Meine Geschichten von Monden und Königen in neue Herzen getragen Wie soll ich von schwarzen Wassern trinken Hände nicht nach Ästen fassen Ohne Reue in Lethes Fluten sinken Vom Nichts zu letzten Stätten treiben lassen Lethe, ich hör dein Locken hör dein Rufen Der Fluch des Schaffenden, meine Pein Die Essenz all meines Strebens, meines Suchens Wenn ich schon vergessen muss, so lass mich nicht vergessen sein Lethe, ich hör dein Locken hör dein Rufen Der Fluch des Schaffenden, meine Pein Die Essenz all meines Strebens, meines Suchens Wenn ich schon vergessen muss, so lass mich nicht vergessen sein