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13 PAIN

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Lyrics

Ich begrenze meine Welt auf Papier Din A 4, recyclebar und grau, wie die Stunden vor mir. Pathetisch, wie ich bin, schreib' ich es hin und nieder, wieder und wieder, รผber und unter, drรผber, drunter, sozusagen: all over bis zum totalen Cross-Over-Kill; nichts, was ich will; und nuh? Bloodshed uhahu! Die Provinz grรผรŸt hiermit den Rest dieser Welt: ist das, was sich euch stellt 'ne Sache, die euch gefรคllt? How you like me now? Ist das gut fรผr Berlin oder fรผr Hamburg, wo die Leute nur aus Heimweh hinziehen? Meine Sache zieht wohl nicht mehr mit dem Geist dieser Zeit, so, wie endlich auf Zeit reimt sich Textor auf voll dabei. Ist das hier Musikantenstadel oder MTV, ist das hier mein Konzert, oder 'ne Coctail-Paty, ist irgend jemand da, der mir erklรคrt, was ich hier mache; es gab 'ne Zeit, da war mein Wert mehr, als nur Einstellungssache. Verdammt! Ich sitze hier fest, bin wie verhext; wenn dir dein Leben nicht sehr lieb ist, sag jetzt Generation X, dann brauch' ich Kleenex; dumms Gschwรคtz macht mich allergisch, macht mich zum Derwisch, dann nimmt man Zewa-wisch-und-weg, mit einem Wisch ist alles weg. SchluรŸ mit dem Nepp, weg mit dem Dreck, not, no, never, njet, nada, auf sรผddeutsch: nedda, hier ist ein GruรŸ an all euch deutsche Super-Rapper! Wie krieg' ich diesen Dreck aus meinem Lebenslauf, wie vermeide ich den Neuen, wenn alle sagen, laรŸ' ihn drauf? Hau rein, sei ein Schwein, mach, was du willst, es ist egal; - 1996 ist alles normal! Es ist zu viel und zu groรŸ und wo fange ich an? Nur Meister Proper putzt so sauber, daรŸ man sich 'drin spiegeln kann; ich nehm' Sunil und Pril und ganz klar den weiรŸen Riesen; - krieg' ich 'ne Benetton-Kampagne, wenn ich mich jetzt gleich erschieรŸe? Ich meine: nur 'ne kleine mit 'nem Photo aus der Pathologie; - nie wieder mach' ich euch dann das Leben schwer. Textor ist Clever und Smart, doch das Leben ist hart und gemein, vielleicht bin ich doch ein Schwein, mag sein; doch eins ist klar: die Drogen werden hรคrter, die Menschen werden sonderbar, sonnenklar, ich meine: wunderbar! Nimm' es wie es ist, stell' keine Fragen, klar! Was soll ich tun, ich hab' Angst, daรŸ ich versage, ich will nicht jobben bis ans Ende meiner Tage; die Zeiten, als ich glaubte, alle meine Freunde werden was werden sind vorbei, denn nichts bleibt, auรŸer den Rรผckenbeschwerden. Manchmal ist es schlicht zum Kollabieren: lรคuft hier irgendwas ganz falsch, oder gibt's nichts zu kapieren? Letztlich krepieren wir und wir leiden, gibt's nicht irgendwas Bessres, um sich die Zeit zu vertreiben?