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Carmen, Act II: "La fleur que tu m'avais jetée"

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Lyrics

Morgenlich leuchtend In rosigem Schein Von Blüt und Duft Geschwellt die Luft Aller Wonnen nie ersungen Ein Garten lud mich ein Dort unter einem Wunderbaum Von Früchten reich behangen Zu schaun in sel'gem Liebestraum Was höchstem Lustverlangen Erfüllung kühnt verhieß Das schönste Weib Eva im Paradies Abendlich dämmernd Umschloss mich die Nacht Auf steilem Pfad War ich genaht Zu einer Quelle Reiner Welle Die lockend mir gelacht Dort unter einem Lorbeerbaum Von Sternen hell durchschienen Ich schaute im wachen Lichtertraum Von heilig holden Mienen Mich netzend mit dem edlen Ast Das hehrste Weib Die Muse des Parnass Heut dreister Tag Dem ich aus lichter Strauße wacht Das ich erträumt das Paradies In himmlisch neu verklärter Pracht Hell wo mir lag Dahin lachend nun der Quell den Pfad mir wies Der dort geboren Mein Herze koren Der Erde lieblichstes Bild Als Muse mir gemalt So heilig herzes mild Habt Kind von mir gefreit Am lichten Tag verschwunden Durch Sang es sie gewonnen Parnass und Paradies