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Wagner: Die Walkre - Act 1: Ein Schwert Verhiess Mir Der Vater

James King, Leonie Rysanek, Etc.; Karl B?hm: Bayreuth Festival Orchestra & Chorus
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Lyrics

Ein Schwert verhieรŸ mir der Vater, ich fรคnd' es in hรถchster Noth. Waffenlos fiel ich in Feindes Haus; seiner Rache Pfand, raste ich hier: ein Weib sah' ich, wonnig und hehr: entzรผckend Bangen zehrt mein Herz. Zu der mich nun Sehnsucht zieht, die mit sรผรŸem Zauber mich sehrt, im Zwange hรคlt sie der Mann, der mich wehrlosen hรถhnt. Wรคlse! Wรคlse! Wo ist dein Schwert? Das starke Schwert, das im Sturm ich schwรคnge, bricht mir hervor aus der Brust, was wรผthend das Herz noch hegt? Was gleiรŸt dort hell im Glimmerschein? Welch' ein Strahl bricht aus der Esche Stamm, Des Blinden Auge leuchtet ein Blitz: lustig lacht da der Blick. Wie der Schein so hehr das Herz mir sengt! Ist es der Blick der blรผhenden Frau, den dort haftend sie hinter sich lieรŸ, als aus dem Saal sie schied? Nรคchtiges Dunkel deckte mein Aug', ihres Blickes Strahl streifte mich da: Wรคrme gewann ich und Tag. Selig schien mir der Sonne Licht; den Scheidel umgliรŸ mir ihr wonniger Glanz, bis hinter Bergen sie sank. Noch einmal, da sie schied, traf mich Abends ihr Schein; selbst der alten Esche Stamm erglรคnzte in gold'ner Gluth: da bleicht die Blรผthe, das Licht verlischt; nรคchtiges Dunkel deckt mir das Auge: tief in des Busens Berge glimmt nur noch lichtlose Gluth. Schlรคfst du, Gast? Wer schleicht daher? Ich bin's: hรถre mich an! In tiefem Schlaf liegt Hunding; ich wรผrzt' ihm betรคubenden Trank: nรผtze die Nacht dir zum Heil! Heil macht mich dein Nah'n! Eine Waffe lass' mich dir weisen: o wenn du sie gewรคnn'st! Den hehr'sten Helden dรผrft' ich dich heiรŸen: dem Stรคrksten allein ward sie bestimmt. O merke wohl, was ich dir melde!