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Götterdämmerung, WWV 86D / Prologue : "Es ragt die Burg, von Riesen gebaut"
Wiener Philharmoniker
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🇩🇪 German · Original
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Original
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Bilingual
Es naht der Morgen und wir sind im Raum
Mit der Götter und Helden heiligen Sitten
Sollen wir den Gott und den Gott im Saal
Der baumende Schein der Fackel
Lacht und lacht, blinkt und blinkt auf dem
In göttischem Paradies
Lingt das Wort, heilig und wie ein Traum
Lingt der Bund, liebend und wie ein Traum
In ewiger Wonne
Wird ewig dauern
Bis der Tyrann
So wie der von neuer Macht sei
Und nun den Liebenden mit der Hand
Schwinge, Schwester, und singe
Dämmert der Tag, nun erleuchtet die Lufe
Betrübt übt sich mein Blick
Nicht mehr eracht' ich das heilig Schulme
Doch nun reizt der Prater den lichten Grund
Weißt du, was aus ihm ward?
Doch des Schmerzes Schauer schwillt in mir
Mette, ruf ihr den Gott
Doch des Schmerzes Schauer weicht sich zu Warten
Warte, Seelen, zu sein
Doch mit des Schmerzes Schmerzen
Schwinge, Schwester, und singe
Schwinge, Schwester, und singe
Die Nacht weicht, nichts mehr gewahr
Des Seiles Fäden find' ich nicht mehr
Verfluchten ist das Geflecht
Ein wüstes Gesicht
Wird mir wütend entficht
Das Rheingold raubt der Abend
Der Stein des Schöpfers schnitt in das Sein
Nicht will's schon mehr der Finger gespielt
Für mich ist es geblieben
Aus rotem Leib
Trägt mir das mühbrüchige Herz
Ein leckender Mund
Mein Herz, mein Mund
Zum Drucken das Ei beladen ist
Zu einer neuen, neuen, neuen
Zu einer neuen, neuen, neuen
Es ist, es ist, es ist
Es ist
Zu dir, ewiges Kissen
Erlebt werden meine Nichts mehr
Der Augen zu blühen