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Am Fenster, D. 878 (Op. 105/3)

Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
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Lyrics

Ihr lieben Mauern hold und traut, die ihr mich kรผhl UmschlieรŸt und silberglรคnzend niederschaut, wenn Droben Vollmond ist, wenn droben Vollmond ist Hier saht mich einst so traurig dar, mein Haupt auf Schlaffer Hand, als ich in mir allein mich sah Und keiner mich verstand, und keiner mich verstand Jetzt brach ein ander Licht heran, die Trauerzeit ist um Und manche ziehn mit mir die Bandes Lebensheiligtum Sie raubt der Zufall ewiglich aus meinem treuen Seel, in Tiefster Seele trag ich sie, darein ich beim Zufall hing Du Mauer wendst mich trรผb wie einst, da ist die Stille Freund Wenn du vom Mond nicht wieder scheinst, wird mir die Brust so weit An jedem Fenster wend ich dann ein Freundeshaupt Gesenkt, das auch so schaut zum Himmel an, ein Freundeshaupt gesenkt, das auch so meine denkt Das auch so meine denkt