Am Fenster, D. 878 (Op. 105/3)
Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
Popularity ยท Low
YouTube
Searching YouTube...
Lyrics
Ihr lieben Mauern hold und traut, die ihr mich kรผhl
Umschlieรt und silberglรคnzend niederschaut, wenn
Droben Vollmond ist, wenn droben Vollmond ist
Hier saht mich einst so traurig dar, mein Haupt auf
Schlaffer Hand, als ich in mir allein mich sah
Und keiner mich verstand, und keiner mich verstand
Jetzt brach ein ander Licht heran, die Trauerzeit ist um
Und manche ziehn mit mir die Bandes Lebensheiligtum
Sie raubt der Zufall ewiglich aus meinem treuen Seel, in
Tiefster Seele trag ich sie, darein ich beim Zufall hing
Du Mauer wendst mich trรผb wie einst, da ist die Stille Freund
Wenn du vom Mond nicht wieder scheinst, wird mir die Brust so weit
An jedem Fenster wend ich dann ein Freundeshaupt
Gesenkt, das auch so schaut zum Himmel an, ein
Freundeshaupt gesenkt, das auch so meine denkt
Das auch so meine denkt