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Viola, D786

Dietrich Fischer-Dieskau
Popularity · Low

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Lyrics

Schneeglöcklein, oh Schneeglöcklein, in den Auen Läutest du, läutest in dem stillen Hain, läute Immer, läute zu, läute, läute, läute immerzu Denn du kündest frohe Zeit, Frühling naht der Bräutigam Kommt mit Sieg vom Winterstreit Dem er seine Eiswehr nam Darum schwingt der goldne Stift Daß dein Silber hell erschallt Und dein liebliches Gedüft Weiß, wie schmeichelnd ruft entwallt Dein liebliches Gedüft Wie schmeichelnd ruft entwallt Daß die Blumen in der Erd Steigen aus dem düster Fest, Und Des Bräutigams sich wehrt, schmücken zu dem Hochzeitsfest! Und des Bräutigams sich wehrt, schmücken zu dem Hochzeitsfest! Schneeglöcklein, oh Schneeglöcklein, in den Auen Läutest du, läutest in dem stillen Hain, läut die Blumen aus der Ruh, läut, läut die Blumen aus der Ruh! Du Viola, zartes Kind, hörst zuerst den Wunderlaut, Du Viola Zartes Kind, hörst zuerst den Wunderlaut, und sie stehet Auf geschwind, schmücket sorglich sich als Braut, hüllt sich Ins grüne Kleid, nimmt das mattersamettrau, nimmt das güldne Geschmeid und den brillanten Tau, und den brillanten Tau Eilt dann fort mit mächt'gem Schritt, nur den Freund in treuem Sinn Ganz von Liebesglut durchglüht, sieht nicht her und sieht nicht hin Ganz von Liebesglut durchglüht, sieht nicht her und sieht nicht hin Doch ein ängstliches Gefühl, ihre kleine Brust nicht weit Denn es ist noch rings so still, denn es ist noch Ring so still Und die Lüfte sind so kalt, und die Lüfte sind so kalt, und Sie hängt den Schnellen auf, schon bestrahlt vom Sonnenschein Doch mit Schrecken blickt sie auf, wenn sie stehet ganz, ganz allein Schwester nicht, nicht Bräutigam, zugedrungen und verschmäht Schauet sie die Scham, flehet wie vom Sturm geweht, flehet an den Fernsten Ort, Wo sie Gras und Schatten deckt, Spät und lauschet immer Fort, Ob das Rauschetung sich regt, ob das Rauschetung sich regt Und gekränket und getäuscht, sitzet sie und schluchzt Und weint, Von der Tiefste langster Fleisch, von der Tiefste langster Fleisch, ob kein Ander erscheint Schneegler klein, oh Schneegler klein, in den Auen Läutest du, läutest in dem stillen Hain, läut die Schwester ihr herzu, läut, läut die Schwester ihr herzu Rose nahe, wie er schwankt, Tulp und Hyazin, der schnell Windling Kommt, daher gerankt, und Narziß, und Narziß hat sich gesellt Rose nahet, Lilie spankt, Windling kommt, daher Gerankt, und Narziss, und Narziss hat sich versällt Da der Frühling nun erscheint, und das frohe Fest Beginnt, sieht er alle, alle die vereint, sieht er Alle die vereint, und vermisst sein liebstes Kind Alle schickt er suchend fort, und die eine die im Wert Und sie kommen an den Ort, wo sie einsam sich verzehrt Doch es sitzt das liebe Herz stumm und bleich das Haupt gebückt Ach, wer Lieb und Zins und Schmerz Hat die Zertliche erdrückt? Hat die Zertliche erdrückt? Schneegle klein, o Schneegle klein, In den Augen leutest du Leutest in dem stillen Hain, Leut wie ohn as sanfter Ruhr, Beethoven