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Das Rheingold, Scene 2: Schwester! Brüder! Rettet! Helft!

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Lyrics

Spitzbar, grün und roter Turm! Auf ihn! Nah drücken alles Rettet! Ah! Über Stock und Stein zu Tal stampfen sie hin Durch des Rheines Wasser fort baden die Riesen Fröhlich licht hängt Freya an den Raunen über dem Rücken Heia, heim! Wie taumeln die Tölpel dahin! Durch das Tal tanzen sie schon Wohl ein Riesenheims Barke, erst halten sie ihr Rast Was sind nun Wotan so wild? Den sel'gen Göttern, wie geht's? Trügt mich ein Nebel? Neckt mich ein Traum? Wie bang und bleich verblüht ihr so bald? Euch erlischt der Wangen Licht, der Blick eures Auges verblitzt Frisch, mein Froh! Noch ist's ja früh Deiner Hand, Donner, entsinkt ja der Hangarm Was ist's mit Frikka? Freut sie sich wenig, ob Wotans grämlichen Grau, das schier zum Greisen ihn schafft? Weh! Weh! Was ist geschehen? Mir sinkt die Hand Mir stacht das Herz Jetzt fand ich's Hört, was euch fehlt Von Freyas Frucht genosset ihr heute noch nicht Die goldenen Äpfel in ihrem Garten, sie machten euch tüchtig und jung Aßt ihr sie jeden Tag? Des Gartens Fliegerin ist nun verpfändet An den Resten darbt und dorrt das Obst bald fällt faul es herab Mich kümmert's minder, an mir ja karrte Freya von je, knausend die köstliche Frucht Denn halb so echt nur bin ich wie selige Elu Doch ihr setzt denn alles auf das jungen Obst? Das wussten die Riesen wohl Auf euer Leben legten sie's an, und tat mich ihr das bad? Nun die Äpfel alt und grau, greis und grämlich Welken zum Spott aller Welt Her stirbt der Götter Stamm