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Mozart: Die Zauberflöte, K. 620, Act I: No. 8, Finale: a-c. Zum Ziele führt dich diese Bahn

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Lyrics

Zum Ziele führt dich dieser Weg; doch musst du kämpfen endlich siegen Drum höre unsre Lehre an; sei standhaft, duldsam und verschwiegen Ihr holden Knaben, sagt mir an ob ich Pamina retten kann? Ist uns zu tun, steh uns dich an; sei Standhaft, duldsam und verschwiegen Bedenken ist gut; sei ein Mann! Dann, Jüngling, wirst du endlich siegen Dann, Jüngling, wirst du endlich siegen Die Weisheitslehre dieser Knaben sei ewig mir ins Herz gegraben Wo bin ich nun? Was wird mit mir? Ist dies der Sitz der Götter hier? Es zeigen die Pforten, es zeigen die Säulen, dass Klugheit und Arbeit und Künste hier weilen; wo Tätigkeit wohnet und Müßiggang Weicht, erhellt seine Herrschaft das Land für mich leicht Ich wage mich mutig zur Pforte hinein Die Absicht ist edel und lauter und rein Erzittre, feiger Bösewicht! Pamina retten, Pamina retten ist mir Pflicht Zurück! Zurück? Zurück? So wag' ich hier mein Glück Zurück! Auch hier ruft man zurück Da seh' ich noch eine Tür Vielleicht find' ich den Eingang hin Wo willst du kühner Fremdling hin? Was suchst du hier im Heiligtum? Der Lieb' und Tugend Einheitung Die Worte sind von hohem Sinn Allein wie willst du diese finden? Dich leitet Lieb' und Tugend nicht; weil Toben Rache dich entzünde Nur Rache für den Bösewicht Den dirfst du wohl bei uns nicht finden Sarastro herrscht in diesen Gründen Ja, ja, Sarastro herrschet hier Doch in dem Weisheitstempel nicht Der herrscht im Weisheitstempel hier So ist denn alles Heuchelei? Willst du schon wieder gehn? Ja, ich will gehn und ruhen frei und nie euren Tempel seh'n Erklär dich näher mir; dich täuschet ein Betrug Sarastro rulet hier Das ist mir schon genug So rede, bleibe da Sarastro hattest du? Ich hass' ihn ewig, ja So gib mir deine Gründe an! Er ist ein Unmensch, ein Tyrann! Ist das, was du gesagt, erwiesen? Durch ein unglücklich Weib bewiesen, das Grab und Jammer niederdrückt Ein Weib hat also dich belügt? Ein Weib tut wenig, plaudert viel Du Jüngling glaubst die Zungen schwill'n Oh, legte doch Sarastro dir die Absicht seiner Handlung her! Die Absicht ist nur allzu klar Riß mich der Räuber ohne Erbarmen Pamina aus der Mutter Armen Ja, Jüngling, was du sagst, ist wahr So ist sie dir uns geraubt! Man opferte vielleicht sie schon? Mir dies zu sagen, teurer Sohn, ist jetzt und mir noch nicht erlaubt Erklär dies Rätsel! Täusch mich nicht Die Zunge bindet Eid und Pflicht Wann also wird das Dunkel schwinden? Sobald ich führ' der Freundschaft Hand Ins Heiligtum zum ew'gen Wahl O ew'ge Nacht! Wann wirst du schwinden? Wann wird das Licht mein Auge finden? Bald! Bald! Bald, sagt ihr, oder nie! Ihr Unsichtbaren, saget mir: Lebt denn Pamina noch? Sie lebt! Sie lebt! Ich danke euch dafür O wenn ich doch imstande wäre, Allmächtige, zu eurer Ehre mit Jedem Tone meinen Dank zu schildern, wie er hier, hier entsprang