Skip to content

Lodas Gespenst, D.

Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
Popularity · Low

YouTube

Searching YouTube...

Lyrics

Der bleiche, kalte Mond erhob sich im Osten Der Schlaf stieg auf die Jünglinge nieder Ihre blauen Helme schimmern zum Strahl Das sterbende Feuer vergeht Der Schlaf aber ruht nicht auf dem König Er hob sich mitten in seinen Waffen und stieg langsam den Hügel hinauf, die Flamme des Turms von Sarno zu sehen Die Flamme war düster und fern Der Mond verbarg in Osten sein rotes Gesicht Es stieg ein Windstoß vom Hügel herab Auf seinen Schwingen war Lods Gespenst Es kam zu seiner Heimat, umringt von seinen Schrecken und schüttelt seinen düsteren Speer In seinem Dunkelgesicht glüht seine Augen wie Flammen Seine Stimme gleicht entferntem Donner Finger stieß seinen Speer in die Nacht und hob seine mächtige Stimme Zieh dich zurück, du Nachthohl! Ruf deine Winde und freu dich Warum erscheinst du vor mir mit deinen schattichten Hafen Fürcht ich deine düstere Bildung, du Geist des leidigen Loder Schwach ist dein Schild, kraftlos dein Luftbild und dein Schwert Der Windstoß rollt, zieht zusammen, und du selber bist verloren Floh ich von meinen Augen, du Nachthohl! Ruf deine Winde und freu dich Mit hohler Stimme versetzte der Geist Willst du aus meiner Heimat mich treiben? Vor mir beugt sich das Volk Ich dreh die Schlacht im Felde der Tapfer Auf Völker werf ich den Blick und sie verschwinden Mein Odem verbreitet den Tod Auf den Rücken der Windes reit' ich voran Vor meinem Gesichte brachen erfarben Aber mein Sitz ist über den Wolken Angenehm die Gefilde meiner Ruh' "Bewohne deine angenehmen Gefilde", sagte der König "Denk nicht an Thomals Erzeugten Steigen meine Schritte aus meinen Mügeln In deine friedliche Ebene hinaus Begegne ich dir mit einem Speer auf deine Wolke, du Geist des Leidigen Loder."Warum runzelst du denn deine Stirn auf mich? Warum schüttelst du deinen luftigen Speer? Du runzelst deine Stirn vergebens Nie floh ich vor den Mächtigeren Krieg Und sollen die Söhne des Winds, den König von Morden erschrecken? Nein! Nein! Er kennt die Schwäche ihrer Waffen Floh ich zu deinem Land, versetzte die Bildung, fasst die Winde und reich ich all die Winde in der Höhe meiner Hand Ich bestimme den Lauf des Sturms Der König von Sola ist mein Sohn Er neigt sich vor dem Steine meiner Kraft Sein Heer umringt Kerktula und er wird siegen Floh ich zu deinem Land, erzeugter von Gomer Oh das Spüre meine Wut, meine flammende Wut Er hob seinen schattichten Speer in die Höhe Er neigte vorwärts seine schreckbare Länge Fingal ging ihm entgegen und zückte sein Schwert Der blitzende Pfad des Stahls durchdrang den düsteren Geist Die Bildung zerfloss gestaltlos in Luft Wie eine Säule von Rauch, welcher der Stab des Jünglings Berührt, wie er aus der sterbenden Schmiede aufsteigt Laut schrie loh das Gespenst, als es in sich Selber gerollt, auf dem Wind, der sich hob Die Nistorre bebte beim Klang Auf dem Abgrund hörten es die Wellen Sie standen vor Schrecken in der Mitte ihres Laufs Die Freunde von Fingal sprangen plötzlich empor Sie griffen ihre gewichtigen Speere Sie missten den König Zornig fuhren sie auf, all ihre Waffen erschollen Der Mond rückt den Osten voran Fingal kehrt im Klang seiner Waffen zurück Groß war der Jünglinge Freude Ihre Seelen ruhig, wie das Meer nach dem Sturm Uli lobt den Freudengesang Die Hügeln in Istores prologten Hoch stieg die Flamme der Leiche Höhlengeschichten wurden erzählt