Lodas Gespenst, D.
Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
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Lyrics
Der bleiche, kalte Mond erhob sich im Osten
Der Schlaf stieg auf die Jünglinge nieder
Ihre blauen Helme schimmern zum Strahl
Das sterbende Feuer vergeht
Der Schlaf aber ruht nicht auf dem König
Er hob sich mitten in seinen Waffen und stieg langsam den
Hügel hinauf, die Flamme des Turms von Sarno zu sehen
Die Flamme war düster und fern
Der Mond verbarg in Osten sein rotes Gesicht
Es stieg ein Windstoß vom Hügel herab
Auf seinen Schwingen war Lods Gespenst
Es kam zu seiner Heimat, umringt von seinen
Schrecken und schüttelt seinen düsteren Speer
In seinem Dunkelgesicht glüht seine Augen wie Flammen
Seine Stimme gleicht entferntem Donner
Finger stieß seinen Speer in die Nacht und hob seine mächtige Stimme
Zieh dich zurück, du Nachthohl!
Ruf deine Winde und freu dich
Warum erscheinst du vor mir mit deinen schattichten Hafen
Fürcht ich deine düstere Bildung, du Geist des leidigen Loder
Schwach ist dein Schild, kraftlos dein Luftbild und dein Schwert
Der Windstoß rollt, zieht zusammen, und du selber bist verloren
Floh ich von meinen Augen, du Nachthohl!
Ruf deine Winde und freu dich
Mit hohler Stimme versetzte der Geist
Willst du aus meiner Heimat mich treiben?
Vor mir beugt sich das Volk
Ich dreh die Schlacht im Felde der Tapfer
Auf Völker werf ich den Blick und sie verschwinden
Mein Odem verbreitet den Tod
Auf den Rücken der Windes reit' ich voran
Vor meinem Gesichte brachen erfarben
Aber mein Sitz ist über den Wolken
Angenehm die Gefilde meiner Ruh'
"Bewohne deine angenehmen Gefilde", sagte der König
"Denk nicht an Thomals Erzeugten
Steigen meine Schritte aus meinen Mügeln
In deine friedliche Ebene hinaus
Begegne ich dir mit einem Speer auf deine Wolke, du Geist des
Leidigen Loder."Warum runzelst du denn deine Stirn auf mich?
Warum schüttelst du deinen luftigen Speer?
Du runzelst deine Stirn vergebens
Nie floh ich vor den Mächtigeren Krieg
Und sollen die Söhne des Winds, den König von Morden erschrecken?
Nein!
Nein!
Er kennt die Schwäche ihrer Waffen
Floh ich zu deinem Land, versetzte die Bildung, fasst die
Winde und reich ich all die Winde in der Höhe meiner Hand
Ich bestimme den Lauf des Sturms
Der König von Sola ist mein Sohn
Er neigt sich vor dem Steine meiner Kraft
Sein Heer umringt Kerktula und er wird siegen
Floh ich zu deinem Land, erzeugter von Gomer
Oh das Spüre meine Wut, meine flammende Wut
Er hob seinen schattichten Speer in die Höhe
Er neigte vorwärts seine schreckbare Länge
Fingal ging ihm entgegen und zückte sein Schwert
Der blitzende Pfad des Stahls durchdrang den düsteren Geist
Die Bildung zerfloss gestaltlos in Luft
Wie eine Säule von Rauch, welcher der Stab des Jünglings
Berührt, wie er aus der sterbenden Schmiede aufsteigt
Laut schrie loh das Gespenst, als es in sich
Selber gerollt, auf dem Wind, der sich hob
Die Nistorre bebte beim Klang
Auf dem Abgrund hörten es die Wellen
Sie standen vor Schrecken in der Mitte ihres Laufs
Die Freunde von Fingal sprangen plötzlich empor
Sie griffen ihre gewichtigen Speere
Sie missten den König
Zornig fuhren sie auf, all ihre Waffen erschollen
Der Mond rückt den Osten voran
Fingal kehrt im Klang seiner Waffen zurück
Groß war der Jünglinge Freude
Ihre Seelen ruhig, wie das Meer nach dem Sturm
Uli lobt den Freudengesang
Die Hügeln in Istores prologten
Hoch stieg die Flamme der Leiche
Höhlengeschichten wurden erzählt