Mondsucht
Popularity ยท Low
YouTube
Searching YouTube...
Lyrics
Schlaf Kindchen schlaf, dein liebes Kindlein schlaf,
Dass dich sein dunkler Blick nicht
find und du entkommst der Macht geschwinnt,
Schlaf Kindchen schlaf.
Sanft schwingt sie die Wiegen hin und her
Singt auf und ab das Lied vom alten Leid
Der Vollmond dunkelt leise ihre Sinne
Wirft blasse Schimmer auf ihr weiรes Kleid
Fahles Licht fรคllt schwer auf ihre Seele
Der scheele Blick der Sterne schreckt sie auf
[?] bittert sich auf ihr Gemรผt
Und aus den Wรคnden raumt ein Wispern auf
Der Mond ist aufgegangen, die schwachen Sternlein bangen
Und aus den Wolken dringt ein Fleh'n
Oh mรถge diese Nacht vergeh'n
Kindlein Kindlein habe Acht, der Mondmann ist erwacht
Der Mond ist aufgegangen, die schwachen Sternlein bangen
Und aus den Wolken dringt ein Fleh'n
Oh mรถge diese Nacht vergeh'n
Kindlein Kindlein habe Acht, der Mondmann ist erwacht
Tausend Jahre nichts gegessen, tausend Kinder will ich fressen
Tausend Trรคnen saug' ich ein, eure Angst soll meine Nahrung sein.
Wie in Trance nimmt sie das Kind, panisch flieht sie vor dem Alten
Lรคuft bis an den Rand des Wagens, die Angst wird ihr zur Urgewalt
Hundert Dohlen setzen Spuren, leuchtend rot weist so der Sand
Bis hoch an eine steile Klippe wo sie nicht weiter fliehen kann.
Der Mond ist aufgegangen, die schwachen Sternlein bangen
Und aus den Wolken dringt ein Fleh'n
Oh mรถge diese Nacht vergeh'n
Kindlein Kindlein habe Acht, der Mondmann ist erwacht
Tausend Jahre nichts gegessen, tausend Kinder will ich fressen
Tausend Trรคnen saug' ich ein, eure Angst soll meine Nahrung sein.
Das Kind ist starr vor Angst, sein Schrei dringt gellend an ihr Ohr,
Mit mรผden Gliedern ruft Verzweiflung alte Krรคfte neu hervor.
Die Mutter wird zur Furie, die Augen speien Zornesflammen.
Sie stรถรt das รbel in den Abgrund, es schreit und sie singt zusammen
[?] reiรt sie aus dem Traum
Das grausige Gefรผhl umklammert noch ihr Herz
Sie springt auf, schaut nach dem Kind
Und mit den ersten Sonnenstrahlen fallen Trรคnen in die leere Wiege
Der Mond ist aufgegangen, die schwachen Sternlein bangen
Und aus den Wolken dringt ein Fleh'n
Oh mรถge diese Nacht vergeh'n
Kindlein Kindlein habe Acht, der Mondmann ist erwacht
Der Mond ist aufgegangen, die schwachen Sternlein bangen
Und aus den Wolken dringt ein Fleh'n
Oh mรถge diese Nacht vergeh'n
Kindlein Kindlein habe Acht, der Mondmann ist erwacht