Parsifal, WWV 111 / Act 3: "Heil mir, daß ich dich wiederfinde!"
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Lyrics
Heil mir, dass ich dich wieder finde
So kennst auch du mich noch, erkennst mich
Wieder, den Gram und Not so tief beut
Wie kamst du heut, oh Herr?
Der Irrnis und der Leiden Pfade, ach, soll ich mich
Dehnen, jetzt entwunden wählen, da dieses Alles rauschen
Wieder ich vernehme, ich guten Greisen neu begrüße
Oder hör ich wieder?
Verändert dünkt mich alles
So sag, zu wem den Weg du suchtest?
Zum Glück des Tiefen klage, nicht hör, nicht schaue, einst verdammt
Den nun ich Heil zu bringen, mich außer Lesen wählen darf
Doch, ach, den Weg des Heiles nie zu finden, in
Fadenloser Irre, durch ein wilder Flut mich nun kehrt
Zahllose Nöte, Kämpfe und Streite zangen mich ab
Vom Pfade, kennt' ich ihn recht vor der Hand
Da musste mich der Zweifel umfassen, das Heil um heil mir zu bergen
Um das zu hüten, das zu wahren, mich runden, je nach wer mir gerat
Denn nicht ihm selber durft ich führen im Streite
Unentweiht führ ich ihn mir zur Seite, der nun dich
Heim geleite, der dort hier schimmert, Heil umher
Es ist alles Heilgenstand!