Parsifal, WWV 111 / Act 3: "O Gnade! Höchstes Heil!"
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Lyrics
—Se
O Gnade, Höchstes Heil!
O Wunder, dein ich willst es wunder
O Herr, war es ein Fluch, der dich vom rechten Pfad vertrieb?
So glaub, er ist gerichtet
Mir bist du ist es Grals gebiet
Dein Harz eine Ritterschaft
Ach, sie bedarf des Feines, des Feines, was du bringst
Seit dem Tage, den du ihr geweit, die Trauer zu der
Kund dir barg, das Bangen wuchs zur höchsten Not
Am Vormarsch gegen seiner Wunde, seiner Seele Qual
Sich wehrend, bekehrt in übendem Trotze nun den Tod
Kein Flucht, kein Elend seiner Ritter
Bewog ihn mehr, des Heimen Angst zu walten
Im Schrein verschlossen bleibt sein lang'ger Grab
So hofft sein sündenräuger Hüter, da er nicht
Stärken kann, wann je er ihn erschaut, sein Ende
Zu erzwingen und mit dem Leben seine Qual zu enden
Die heilige Speisung leid uns nun versagt
Denn meine Atzung mußt uns nähren
Darum versüchte unserer Heldenkraft
Die kommt uns Botschaft mehr noch Ruf
Zu heil'gen Kempten aus der Ferne
Gleich und elend bang' umher die mut- und fürerlose Ritterschaft
In dieser Waldgeg barg ich einsam mich, des Todes
Stillgebärtig, dem schon mein alter Waffenherr verfehlte
Den Titurel, mein heim'ger Held, der nun des Grales
Anblick nicht mehr labte, erstarrt ein Mensch wie alle
Und ich, ich bins, der all dies Elend schuf
Ha, welcher Sünden, welches Grevelschuld
Muss dieses Dorenauf seit Ewigkeit belasten?
Doch deine Buße, deine Sühne liebheitlich
Entwindet, zur Rettung selbst ich musste kommen
Die Ehren ließt mich verloren, der Rettung letzter Pfad mir schwindet