Der Rosenkavalier, Op. 59, Act 1: "Euer Gnaden werden vielleicht verwundert sein" (Ochs, Marschallin)
Otto Edelmann, Philharmonia Orchestra, Christa Ludwig, Eberhard Wächter, Herbert von Karajan, Elisabeth Schwarzkopf
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Lyrics
Euer Gnaden werden vielleicht verwundert
Sein, daß ich als Bräutigam des Königs
Als Bräutigam?
Ihren jungen, blutenden Kopf aus meinen Briefen krieg ich sah
Ihre Briefe natürlich!
Entgroßt sich, doch bedient ruhig, nur keine Füße, Herr Junge
Wer ist denn das Mütterchen? Ich hab den Namen auf der Zunge!
Bin ich, Pudeljuck, gesund, gemochen, allerliebst
Wer ist denn nun die Braut?
Das Fräulein Fanninein. Habe Euer Gnaden den Namen nicht verheimlicht?
Natürlich, wo hab ich meinen Kopf!
Bloß die Familie, sind's keine Hiesigen?
Jawohl, Euer Gnaden. Es sind Hiesige. Ein guter Gnade Ihrer Majestät
Der Otto. Er hat die Lieferung für die Amelie in der Niederlande
Stehn. Ich seh, Euer Gnaden ruft's auf derer schönen Stirn nach der
Mähsalmiasse. Allein, daß sich er sorget, das Mädchen ist für einen
Engel hübsch genug. Kommt frisch nicht aus dem Kloster? Ist das
Einzige Kind? Dem Mann gehören zwölf Häuser auf der Wieden. Nimmst
Ihm bald die Abhof, und seine Gesundheit soll nicht die beste sein?
Mein lieber Vetter, ich guck ihn schon, wie sich's geschlagen hat!
Und mit Verlaub, fürchterliche Gnaden, ich dünke mir, gut satteliges
Blut genug im Leib zu haben für zwei. Man bleibt doch schließlich
Fast gar nichts. Man kommt dem Pardon, den Vortritt vor ihr gebührt
Wenn man der Frau Gemahlin doch zu verschaffen wissen. Und was
Die Kinder anlangt, wenn sie denen den goldnen Schlüssel nicht
Konzertieren werden, wabene! Sie werden sich mit den zwölf eisernen
Schlüsseln zu den zwölf Häusern auf der Wieden zu getrösten wissen
Gewiß! O sicherlich, dem Vetter seine
Kinder, die werden keine Don Quichotten
Warum hinaus zur Schokolade? Geruhen dort doch! Wieso denn?
Vor dir!
Wenn ich Euer Gnaden gestehe, daß ich so gut wie nüchtern bin
Mariandel, Courtier, verwirr sich eine Linde!
So gut wie nüchtern, Euer Gnaden! Siez, Sievresimo, seit fünf
Uhr früh. Ich denk, es geht nicht, lennt Sie Ihr mein Herz
Ich hab mir was zu sagen. Meine ganzen Livrees stolpern wieder
Alles kommt mir im Kopf zusammen. Meine Adelsgnäd'ge!
Wie ist sie nun?
Wart Sie noch ein bischen, dann bleibt Sie noch siechst und süßer
Wenn ich dir schatz, ich sag' ja, sie darf denn wieder zur weißen
Rose von Villach schieben. Heißt, bis übermorgen, ich geb dem Fürst
Drunter wie dir, bis übermorgen dafür aufhör'n zu schamuzieren