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Der Rosenkavalier, Op. 59, Act 1: "Euer Gnaden werden vielleicht verwundert sein" (Ochs, Marschallin)

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Lyrics

Euer Gnaden werden vielleicht verwundert Sein, daß ich als Bräutigam des Königs Als Bräutigam? Ihren jungen, blutenden Kopf aus meinen Briefen krieg ich sah Ihre Briefe natürlich! Entgroßt sich, doch bedient ruhig, nur keine Füße, Herr Junge Wer ist denn das Mütterchen? Ich hab den Namen auf der Zunge! Bin ich, Pudeljuck, gesund, gemochen, allerliebst Wer ist denn nun die Braut? Das Fräulein Fanninein. Habe Euer Gnaden den Namen nicht verheimlicht? Natürlich, wo hab ich meinen Kopf! Bloß die Familie, sind's keine Hiesigen? Jawohl, Euer Gnaden. Es sind Hiesige. Ein guter Gnade Ihrer Majestät Der Otto. Er hat die Lieferung für die Amelie in der Niederlande Stehn. Ich seh, Euer Gnaden ruft's auf derer schönen Stirn nach der Mähsalmiasse. Allein, daß sich er sorget, das Mädchen ist für einen Engel hübsch genug. Kommt frisch nicht aus dem Kloster? Ist das Einzige Kind? Dem Mann gehören zwölf Häuser auf der Wieden. Nimmst Ihm bald die Abhof, und seine Gesundheit soll nicht die beste sein? Mein lieber Vetter, ich guck ihn schon, wie sich's geschlagen hat! Und mit Verlaub, fürchterliche Gnaden, ich dünke mir, gut satteliges Blut genug im Leib zu haben für zwei. Man bleibt doch schließlich Fast gar nichts. Man kommt dem Pardon, den Vortritt vor ihr gebührt Wenn man der Frau Gemahlin doch zu verschaffen wissen. Und was Die Kinder anlangt, wenn sie denen den goldnen Schlüssel nicht Konzertieren werden, wabene! Sie werden sich mit den zwölf eisernen Schlüsseln zu den zwölf Häusern auf der Wieden zu getrösten wissen Gewiß! O sicherlich, dem Vetter seine Kinder, die werden keine Don Quichotten Warum hinaus zur Schokolade? Geruhen dort doch! Wieso denn? Vor dir! Wenn ich Euer Gnaden gestehe, daß ich so gut wie nüchtern bin Mariandel, Courtier, verwirr sich eine Linde! So gut wie nüchtern, Euer Gnaden! Siez, Sievresimo, seit fünf Uhr früh. Ich denk, es geht nicht, lennt Sie Ihr mein Herz Ich hab mir was zu sagen. Meine ganzen Livrees stolpern wieder Alles kommt mir im Kopf zusammen. Meine Adelsgnäd'ge! Wie ist sie nun? Wart Sie noch ein bischen, dann bleibt Sie noch siechst und süßer Wenn ich dir schatz, ich sag' ja, sie darf denn wieder zur weißen Rose von Villach schieben. Heißt, bis übermorgen, ich geb dem Fürst Drunter wie dir, bis übermorgen dafür aufhör'n zu schamuzieren