Skip to content

Von Adel seyn

Popularity ยท Low

YouTube

Searching YouTube...

Lyrics

Refrain: (ER) Ich bin hier um euch zu freien Oh schรถnste aller Holden Fรผr euch will ich von Adel sein Und meinen Stand vergolden Oh hรถrt mich an und laรŸt mich ein In euer Kรคmmerlein (SIE) Ihr armer Wicht, wenn Ihr von Adel seid Wo sind denn Euer langes Haar und euer feines Kleid? (Langes Haar und feines Kleid?) Ihr armer Wicht, wenn Ihr von Adel wรคrt Wo sind denn Euer stolzes Ross und euer edles Schwert? (Stolzes Ross und edles Schwert?) Ihr armer Wicht, ich seh es ganz genau Wenn Ihr von wahrem Adel wรคrt, wรคr Euer Blute blau! (Mein Blute blau?) Du armer Wicht, ja das geschieht dir recht Dein Haar, dein Schwert, dein Blut war'n falsch, nur deine Dummheit, die war echt! (Echt?) 1. Ein Bauernjรผngling einstmals sah des Fรผrsten Tรถchterlein Und er verfiel ihr ganz und gar, ja wollte er sie freien So schlich er nachts zum Burgenhaus, nahm die Gefahr in Kauf Machte ihr Gemach gar aus und schrie zum Fenster rauf 2. So รผberlegt er kurz und knapp und schnitt sich fรผrder dann Nen langen Schweif vom Gaule ab, harzt ihn ans Haupte an Dann lieรŸ er sein letztes Geld beim feisten Schneiderlein Ward bald mit buntem Tuch entstellt - rief in die Nacht hinein 3. So versetzte er im Leiden und wohl auch im รœbermut Hof und Stall und Vieh und Weiden, all sein Hab und Gut Und erstand ein Klepperpferd, log restlich Silber an Fรผr ein gar rostig Sรถldnerschwert und ritt zur Burg herdann 4. So stahl er sich ein TintenfaรŸ aus unser'm Schreiberhaus Und trank es ohne UnterlaรŸ in einem Zuge aus Und mit der ganzen Blรคue drin, die wahrlich ihm auch nicht bekam Schleppte er zur Burg sich hin, und seine letzten Worte war'n