Romanze des Richard Löwenherz, D.
Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
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Lyrics
Großer Tafeltag, der Ritter fern im Eigenlande fiel und das
Kreuz auf seiner Schulter bleicht dem rauhen Schlachtgewühl
Mannt ein Erb auf seinem Schilde, trug er aus dem Kampfgefilde
An der Lane Fenster dicht, dass sang er so im Mondenlicht
Heil der Schönen!
Aus der Ferne ist der Ritter heimgekehrt, doch nichts
Durft mit sich nehmen als sein treues Roß und Schwert
Seine Latte, seine Sporen sind allein ihm untrennbar
Dies ist all sein eh'rlich Glück, dies und Theklas Liebesglück
Heil der Schönen!
Was der Ritter tat, verdankt er ihrer Gunst
Darum soll ihr Lob verkünden stets des Sängers süße Kunst
Seht, da ist sie Wirtes heißen, wenn sie ihre Schöne preisen
Deren Augen Himesglanz gab bei Hausgarland den Kranz
Deren Augen Himesglanz gab bei Hausgarland den Kranz
Schau, wir lächeln, eh' der Männer streckt es lieblos in den Staub
Und die Kohlen, ob sein Sultan notig stritt, ward ihm zum Raub
Diese Locken, wie sie golden schwimmen um die Brust der
Holden, legten manchem Mosemal 'n Fessel unzerreißbar
An, legten manchem Mosemal 'n Fessel unzerreißbar an
Heil der Schönen!
Dir gehöret holde, was dein Ritter tat
Darum öffne ihm die Pforte!
Nachtwind streift, die Stunde naht
Dort in Syriens heißen Zonen muß ferleicht des Lords entthronen
Lieb ersticken und die Scham, weil von ihm der Ruhm dir kam
Öffne darum ihm die Pforte!
Nachtwind streift
Lieb ersticken und die Scham, weil von ihm der Ruhm dir kam
Lieb ersticken und die Scham, weil von ihm der Ruhm dir kam