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Der Apfeltraum

Radioeins
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Lyrics

Hab geschlafen unterm Apfelbaum, und der hing mit ร„pfeln voll. Als ich trรคumte einen Apfeltraum in Moll. Alle ร„pfel hatten ein Gesicht, jedes weinte bitterlich. Und der Apfelbaum, der neigte sich zu mir. "Rรผttle, schรผttle mich, Fremder, mein Gewicht ist gar zu schwer. Trรคume deinen Traum unterm Apfelbaum doch hinterher." Kam ein Vogel, flog auf einen Ast und er war die Goldmarie aus dem Mรคrchen. "Mein Freund aufgepaรŸt", sprach sie, "Dieser Baum gehรถrt dem alten Mann, in dem Hรคuschen nebenan. Wenn du kannst, denn es geht ihm sehr schlimm, hilf ihm. Recke, strecke Dich, ich erwecke dich aus deinem Traum. Stell dich nicht so an! Hilf dem alten Mann und seinem Baum." Wachte auf, fast wie ein Trunkenbold. Stellte fest: nur Fantasie war der Apfeltraum und auch die Goldmarie. Nahm die ร„pfel ab, gab sie dem Mann, der schon sieben lange Jahr, wie er sagte, nicht in seinem Garten war. "Sieben Jahre sind manchmal stumm und blind, mehr als ein Traum.", sprach der kranke Mann. Bot zum Dank mir an - den Apfelbaum.