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Der Sänger, Op. 117, D.

Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
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Lyrics

Was hör' ich draußen vor dem Tor? Was auf der Brücke schallen? Lasst den Gesang vor unserm Ohm im Saale wiederhallen Der König sprach's, der Page lief Der Page kam, der König rief: "lasst mir herein Den Alten." Begrüßet seid ihr, edle Herrn Begrüßt ihr schönen Damen, welch reicher Himmel Stern bei Stern, wer kennet ihren Namen? Wer kennet ihren Namen? Im Saal voll Pracht und Herrlichkeit schließt, Augen euch Hier ist nicht Zeit, sich staunend zu ergötzen Der Sänger drückt die Augen ein und schlug in vollen Tönen Die Ritter schauten mutig drein und in den Schoß die Schönen Der König, dem das Lied gefiel, ließ ihn zu Lohnen für sein Spiel eine goldene Kette holen Die goldene Kette gib mir nicht Die Kette gibt den Rittern vor ihrem kühnen Angesicht der Feinde lassen splittern Gib sie dem Kanzler, den du hast, und lass sie Noch die goldene Last zu anderen Lasten tragen Ich singe, wie der Vogel singt, der in den Zweigen wohnet Das Lied, das aus der Kehle dringt, ist Lohn, der reichlich lohnet Doch darf ich bitten, bitt' ich eins, lass mir Den besten Becher eins in purem Golde reichen Er setzt ihn an, er trank ihn aus, o trank voll Süßer Lahme, o trank voll süßer Lahme, o wohl Dem hochbeglückten Aus, wo das ist kleine Gabe? Er gibt's euch wohl, so denkt an mich, und danke Gott, so wahr als ich, für diesen Trug euch danke Er geht euch wohl, so denkt an mich, und danget Gott, so wahr als ich für diesen Trug euch danke Er geht euch wohl So denkt an mich