Irdisches Glück, D. 866 No. 4
Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
Popularity · Low
YouTube
Searching YouTube...
Lyrics
So mancher sieht mit finster Miene die weite Welt sich grolle dann
Des Lebens wunderbare Bühne liegt ihm vergebens aufgetan
Da weiß ich besser, mich zu nehmen, und fern der Freude
Mich zu schämen, genieß ich froh den Augenblick
Das ist denn doch gewiss ein Glück
Und fern der Freude mich zu schämen, genieß ich froh den Augenblick
Das ist denn doch gewiss ein Glück!
Das ist denn doch gewiss ein Glück!
Um manches Herz hab ich geworben, doch währte mein Triumph nicht lang
Denn Blödheit hat mir oft verdorben, was kaum ein Frohsinn mir heran
Drum bin ich auch dem Netz entgangen, denn weil kein
Wahn mich hirt umfangen, kam ich von keinem auch zurück
Und das ist doch gewiß ein Glück
Denn weil kein Wahn mich hirt umfangen
Kam ich von keinem auch zurück
Und das ist doch gewiss ein Glück!
Und das ist doch gewiss ein Glück!
Kein Lorbeer grünte meiner Scheitel
Mein Haupt umstrahlt kein Ehrenkranz
Doch ist darum mein Tun nicht eitel
Ein stiller Dank ist auch ein Kranz
Wem weit entfernt von kecken Flügen des Tages stille Freuden genügen
Dem bangt doch nie für sein Genick, und das ist doch gewiß ein Glück!
Wem des Tages stille Freuden genügen, dem bangt doch
Nie für sein Genick, und das ist doch gewiss ein Glück!
Und das ist doch gewiss ein Glück!
Und ruft der Bund aus jenen Reichen mir einst wie allen Ernst und
Wohl, dann sag ich, will ich ihm
Entweichen der schönen Erde Lebe wohl!
Seis denn, so drücken doch am Ende die Hand mir treue Freundes Hände
So segne doch mich Freundes Blick
Und das ist Brüder, doch wohl Glück!
So drücken mich Freundes Hände, so segne doch mich
Freundes Blick, und das ist Brüder, doch ein Glück!
Und das ist Brüder, doch ein Glück!