Der Vampyr: Nr.3 - Teurer Eltern einz'ge Freude
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Lyrics
Nr. 3 - Duett
JANTHE
Teurer Eltern einz'ge Freude,
Lohn' ich sie mit herbem Leide,
Die zu ehren sรผsse Pflicht.
Ach! Ich muss sie ja betrรผben,
Denn es zwingt mich, dich zu lieben,
Was Vernunft dagegen spricht.
RUTHWEN
tritt zu Janthe und umarmt sie
Fรผhl' an meines Herzens Schlagen,
Mehr als ich vermag zu sagen,
Dass ich dein auf ewig bin;
Nimmer werd' ich dich betrรผben,
Ewig, ewig dich zu lieben,
Schwรถr' ich dir mit treuem Sinn.
JANTHE
sinkt an seine Brust
Ach, ich muss sie ja betrรผben,
Denn es zwingt mich, dich zu lieben,
Was Vernunft dagegen spricht.
So bist du, Teurer, mein auf ewig,
Und ewig, Teurer, bin ich dein!
Ach, Liebe, Liebe nur macht selig,
Mein Leben weih ich dir allein!
RUTHWEN
Nimmer werd' ich dich betrรผben,
Ewig dich zu lieben,
Schwรถre ich mit treuem Sinn!
Ja, Teure, dein bin ich auf ewig,
Und ewig, Teure, bist du mein!
Ach, Liebe, Liebe nur macht selig,
Mein Leben weih ich dir allein!
JANTHE
So bist du, Teurer, mein auf ewig!
RUTHWEN
Ja, Teure, dein bin ich auf ewig!
JANTHE
Und ewig, Teurer, bin ich dein!
RUTHWEN
Und ewig, Teure, bist du mein!
JANTHE
Ach, Liebe, Liebe nur macht selig,
Mein Leben weih ich ihr allein!
So bist du, Teurer, mein auf ewig,
Auf ewig, Teurer, bin ich dein! -
RUTHWEN
Ach, Liebe, Liebe nur macht selig,
Mein Leben weih ich ihr allein!
Ja, Teure, dein bin ich auf ewig,
Und ewig, Teure, bist du mein! -
JANTHE
Als du dich zuerst mir nahtest,
Bebte ich entsetzt zurรผck.
RUTHWEN
Weiss wohl, Liebchen, dass du's tatest,
Doch jetzt lรคchelt mir dein Blick.
Der Mond dunkelt allmรคhlich und steigt dabei langsam hรถher, bis er am Ende des Duetts ganz hinter den Felsen links oben verschwunden ist
JANTHE
Als du dich zuerst mir nahtest,
Bebte ich entsetzt zurรผck!
Aber wie mit Zaubersbanden
Zog es spรคter mich zu dir. -
Ja, ich folg' dem innern Drange,
Meinem Herzen folge ich.
beiseite
Ewig, ewig ist er mein!
Liebe lacht aus seinen Augen;
O wie glรผcklich werd' ich sein!
RUTHWEN
Weiss wohl, Liebchen, dass du's thatest,
Doch jetzt lรคchelt mir dein Blick!
beiseite
Ha, ihr ist im Herzen bange,
Armes Mรคdchen, dauerst mich.
laut
Unsre Herzen, die sich fanden,
Sind der Zauber, glaube mir. -
beiseite
Ha, ihr ist im Herzen bange,
Armes Mรคdchen, dauerst mich.
beiseite
Doch Triumph! jetzt ist sie mein;
Und ihr sรผsses Blut zu sangen,
Welche Wollust wird das sein!
Sie umarmen sich. Der Mond ist verschwunden. Ruthwen und Janthe fliehen beim ersten Hornruf nach hinten in die Hรถhle. Jรคger mit Hรถrnern, Diener und Landleute mit Fackeln kommen, nach allen Seiten hin suchend, von links.
SECHSTER AUFTRITT
Jรคger. Diener. Landleute