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Schubert: Der Winterabend, D.

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Lyrics

Es ist so [still und]1 heimlich um mich, Die Sonn' ist unten, der Tag entwich. Wie schnell nun heran der Abend graut. Mir ist es recht, sonst ist mir's zu laut. Jetzt aber ist's ruhig, es hรคmmert kein Schmied, Kein Klempner, das Volk verlief und ist mรผd. Und selbst, daรŸ nicht rassle der Wagen Lauf, Zog Decken der Schnee durch die Gassen auf. Wie tut mir so wohl der selige Frieden! Da sitz ich im Dunkel, ganz abgeschieden. So ganz fรผr mich. Nur der Mondenschein Kommt leise zu mir ins Gemach [herein. Brauche mich aber nicht zu genieren, Nicht zu spielen, zu conversieren, Oder mich sonst attent zu zeigen.]2. Er kennt mich schon und lรครŸt mich schweigen. Nimmt nur seine Arbeit, die Spindel, das Gold, Und spinnet stille, webt, und lรคchelt [hold]3, Und hรคngt dann sein schimmerndes Schleiertuch Ringsum an Gerรคt und Wรคnden aus. Ist gar ein [stiller, lieber]4 Besuch, Macht mir gar keine Unruh im Haus. Will er bleiben, so hat er Ort, Freut's ihn nimmer, so geht er fort. Ich sitze dann stumm in Fenster gern, Und schaue hinauf in Gewรถlk und Stern. Denke zurรผck, ach weit, gar weit, In eine schรถne, verschwundne Zeit. Denk an sie, an das Glรผck der Minne, Seufze still und sinne, und sinne.