Das Bild, D.155
Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
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Lyrics
Ein Mรคdchen ist's, das frรผh und spรคt mir vor der Seele schwebet
Ein Mรคdchen, wie es steht und geht aus Himmelsreiz gewebet
Ich seh's, wenn in mein Fenster mild der junge Morgen blinket
Ich seh's, wenn lieblich wie das Wild der Abendstern mir winket
Mir folgt's, ein treuer Weggenoss zur Ruh und ins Getรผmmel
Ich fรคnd es in der Erde Schoร, ich fรคnd es selbst im Himmel
Es schwebt vor mir in Feld und Wald, prangt รผberm Blumenbeete
Und glรคnzt in Seraphims Gestalt am Altar, wo ich bete
Allein das Bild, das spรคt und frรผh mir vor der Seele schwebet
Ist's nur geschรถpft der Phantasie aus Luft und Traum gewebet
Und ein so warm auch Liebe mir das Engelbildnis malet, ist's
Doch nur Schatten von der Zier, die an dem Mรคdchen strahlet