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R. Strauss: Capriccio, Op. 85 - 7. Szene: "Verraten hab' ich meine Gefühle"

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Lyrics

Verraten hab' ich meine Gefühle! Von Eurer Schönheit geblendet Steh' ich vor Euch und erwarte mein Urteil! Ihr beide verwirrt mich Ich zweifle, ich wanke Entscheidet! Entscheidet! Musik oder Dichtkunst? Flamand! Olivier! Wem reicht Ihr den Preis? Schon habe ich im Bann Eurer Hoden Zähne Sie segten über das trockene Watt Da erwecktet Ihr dieses zum Klingen So lieblich verbunden Eure Künste! Ihr seid die Ursache dieser Verstrickung! Alles verwirrt sich Worte klingen, Zähne sprechen Dass ich Euch liebe! Diese Liebe, plötzlich geboren An jenem Nachmittag, als Ihr Eintrottet in Eure Bibliothek Ihr saht mich nicht Ein Buch nahmt Ihr in Eure schönen Hände Ich saß versteckt in einem Winkel Lautlos, hielt den Atem an Und wagte nicht, mich zu regen Seite um Seite sah ich Euch lesen Tämmerung, Bracherei Verzaubert trank ich Euern Witz Und schloß die Augen Große Rausche in mir Und verlöst im Tanne meine Findung Als ich die Augen aufschlug Wart Ihr verschwunden Nur das Buch, in dem Ihr gelesen Lag noch an seinem Platz Aufgeschlagen, wie Ihr es verlassen Ich nahm es auf und las im Zwiebellicht In der Liebe ist das Schweigen besser als Reden Es gibt eine Beredsamkeit des Schweigens Die durchdringender ist als Worte sein können Lange blieb ich und spürte noch Die Nähe Euerer Gedanken Da wurde es dunkel Ich war allein Seit jener Stunde bin ich ein andrer Ich atme nur noch in Liebe zu Euch Den Spruch, Ihr beherzigt ihn wenig Warum nehmt Ihr zu Wort in Eurer Zuflucht? Ihr bort von Eurem Freund und tauscht Trennen Erklingen hörtet Ihr meine Liebe Doch die Töne sie fanden Den Weg nicht zu Eurem Herzen