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Wagner: Das Rheingold, WWV 86A / Scene 1 - "Garstig glatter glitschriger Glimmer!"
Wiener Philharmoniker
,
Sir Georg Solti
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🇩🇪 German · Original
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Original
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Bilingual
Garstig glatter glitsch'riger Glimmer!
Wie gleit' ich aus!
Mit Händen und Füßen nicht fasse noch halt' ich
Das schlecke Geschlüpfer!
Feuchtes Naß füllt mir die Nase
Verfluchtes Niessen!
Pruhstend naht meines Freiers Pracht!
Mein Friedel sei, du fräuliches Kind!
Willst du mich frei'n, so freie mich hier!
O weh! du entweich'st?
Komm doch wieder!
Schwer ward mir, was so leicht du erschwingst
Steig' nur zu Grund
Da greifst du mich sicher
Wohl besser da unten!
Nun aber nach Oben!
Ha ha ha ha ha ha!
Wie fang' ich im Sprung den spröden Fisch?
Warte, du Falsche!
Heia, du Holder!
Hörst du mich nicht?
Rufst du nach mir?
Ich rathe dir wohl
Zu mir wende dich, Woglinde meide!
Viel schöner bist du als jene Scheue
Die minder gleißend und gar zu glatt
Nur tiefer tauche, willst du mir taugen
Bin nun ich dir nah'?
Noch nicht genug!
Die schlanken Arme schlinge um mich
Daß ich den Nacken dir neckend betaste
Mit schmeichelnder Brunst an die schwellende
Brust mich dir schmiege
Bist du verliebt
Und lüstern nach Minne
Lass' seh'n, du Schöner, wie bist du zu schau'n?
Pfui! Du haariger, höckriger Geck!
Schwarzes, schwieliges Schwefelgezwerg!
Such dir ein Friedel, dem du gefällst!
Gefall' ich dir nicht
Dich fass' ich doch fest!
Ha ha ha ha ha ha!
Falsches Kind! Kalter, grätiger Fisch!
Schein' ich nicht schön dir
Niedlich und neckisch, glatt und glau
Hei! so buhle mit Aalen
Ist dir eklig mein Balg!
Was zankst du, Alp?
Schon so verzagt?
Du freitest um zwei: früg'st du die Dritte
Süßen Trost schüfe die Traute dir!
Holder Sang singt zu mir her!
Wie gut, daß ihr eine nicht seid
Von vielen gefall' ich wohl einer
Bei einer kies'te mich Keine!
Soll ich dir glauben, so gleite herab!
Wie thörig seid ihr, dumme Schwestern
Dünkt euch dieser nicht schön!
Für dumm und häßlich darf ich sie halten
Seit ich dich holdeste seh'
O singe fort so süß und fein
Wie hehr verführt es mein Ohr!
Mir zagt, zuckt und zehrt sich das Herz
Lacht mir so zierliches Lob
Wie deine Anmuth mein Aug' erfreut
Deines Lächelns Milde den Muth mir labt!
Seligster Mann!
Süßeste Maid!
Wärst du mir hold!
Hielt' ich dich immer!
Deinen stechenden Blick
Deinen struppigen Bart
O säh' ich ihn, faßt' ich ihn stets!
Deines stachligen Haares
Strammes Gelock
Umflöß' es Flosshilde ewig!
Deine Krötengestalt
Deiner Stimme Gekrächz'
O dürft' ich staunend und stumm
Sie nur hören und seh'n!
Ha ha ha ha ha ha!
Lacht ihr Bösen mich aus?
Wie billig am Ende vom Lied!
Ha ha ha ha ha ha!
Wehe! ach wehe! o Schmerz! o Schmerz!
Die dritte, so traut, betrog sie mich auch?
Ihr schmählich schlaues, lüderlich schlechtes Gelichter!
Nährt ihr nur Trug, ihr treuloses Nickergezücht?