Das Lied im Grünen, D.
Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
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Lyrics
Ins Grüne, ins Grüne, da lockt uns der Frühling, der liebliche Knabe
Und führt uns am blumenumwundenen Stabe hinaus, wo die Lerchen
Und Hansen so wach, in Wäldern, auf Feldern, auf Hügeln zum Dach
Ins Grüne, ins Grüne Im Grünen, im Grünen, da lebt es sich wonnig
Da wandeln wir gerne und heften die Augen dahin schon von ferne
Und wie wir so wandeln mit heiterer Brust
Umlandet uns immer die kindliche Lust
Im Grünen, im Grünen
Im Grünen, im Grünen, Da ruht man so wohl, empfindet so Schönes
Und denket behaglich an dieses und Jésus und zaubert von hinten
Ach was uns bedrückt und alles herbei
Und alles herbei, was den Busen entzückt
Und zaubert von hinten
Ach was uns bedrückt und alles herbei
Und alles herbei, was den Busen entzückt
Im Grünen, im Grünen
Im Grünen, im Grünen, im Grünen, da werden die Sterne so klar
Die die Weisen der Vorwelt zur Leitung des Lebens uns preisen
Da streichen die Wölkchen so zart uns dahin
Da streichen die Wölkchen so zart uns dahin, so zart uns dahin
Da heitern die Herzen, da klärt sich der Sinn
Da heitern die Herzen, da klärt sich der Sinn
Da klärt sich der Sinn
Im Grünen, im Grünen
Im Grünen, im Grünen, da wurde manch Blümchen auf Flügeln
Getragen, mit Zukunft der grämlichen Ansichten schlagen
Da stärkt sich das Auge, da labt sich der Blick
Sanft wiegen die Wünsche sich hin und zurück
Im Grünen, im Grünen
Im Grünen, im Grünen, am Morgen, am Abend in traulicher
Stille entkeimet manch Liedchen und mancher Idylle
Und hymenhaft grenzt die poetische Scherz, der
Leicht ist die Lockung, empfänglich das Herz
Im Grünen, im Grünen
Oh, gerne, im Grünen bin ich schon als Knabe und Jüngling gewesen
Und habe gelernt und geschrieben, gelesen, im Horaz und Plazo
An Wieland und Kant und glühenden Herzens mich selig genannt
Im Grünen, im Grünen
Ins Grüne, ins Grüne, lasst heiter uns folgen dem freundlichen Knaben
Grün meinst uns das Leben nicht förder
So haben wir klüglich die Grünen der Zeit nicht
Versäumt und wann es gegolten doch glücklich geträumt
Im Grünen, im Grünen
Lasst heiter uns folgen dem freundlichen Knaben
Lasst heiter uns folgen dem freundlichen Knaben
Grünt einst uns das Leben nicht förder
So haben wir klüglich die grünende Zeit nicht versäumt
Und wann es gegolten, noch glücklich geträumt
Und wann es gegolten, noch glücklich geträumt
Im Grünen, im Grünen