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Schatzgräbers Begehr, D.

Franz Schubert; Dietrich Fischer‐Dieskau, Gerald Moore
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Lyrics

In tiefster Erde ruht ein alt Gesetz, dem treibt michs rastlos Immer nach zu spüren, und grabend kann ich andres nicht vollführen Wohl spannt auch mir die Welt ihr goldenes Netz, wohl tönt auch Mir der Klugheit seicht Geschwätz: "Du würdest die Müh und Zeit Umsonst verlieren." Das soll mich nicht in meiner Arbeit irren Ich grabe glühend fort, ich grabe glühend fort, wonach ich stets Und soll mich nie des Findens Wonne laben, sollt Ich mein Grab mit dieser Hoffnung graben, ich Steige gern hinab, gestählt ist dann mein Sehnen Drum lasset Ruhe mir in meinen Streben! Ein Grab mag man wohl jedem gerne geben Wollt ihr es denn nicht mir, ihr Lieben, gönnen? Ein Grab mag man wohl jedem gerne geben Wollt ihr es denn nicht mir, ihr Lieben, gönnen?