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Tristan und Isolde: Akt I, Szene III. "Weh, ach wehe! Dies zu dulden!" (Brangäne, Isolde)

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Lyrics

Weh! Ach weh! Dich zu dulden! Doch nun, von Tristan, genau will ich's vernehmen Ach frage nicht! Treu sag's ohne Furcht Mit hübschen Worten, welche auch so deutlich wandelst Da ich zur Stier hin zu dir rief Wo er nun steh', so sagte er, getreulich steh' er hier Wie freuet' ich so er Wie's ihr der Stier jetzt zustund Wie lenkt er sicher den Kehl Zu König Markes Land? Wie lenkt er sicher den Kehl Zu König Markes Land? Wie mußt' ihm auszuzagen den Kehl aus seiner Zunft? Was deine Augen wahrten, als ich ihm galt Ließ ihn getreuen Kühnheit Den hab ich wohl vernommen, kein Wort, das mir entging Erfuhrest du meine Schmach? Du Hure! Was sie mir schuf? Wie lachend sie dir Lieder singen Wohl könnt auch ich erwidern Von einem Kahn der Kleinod an An Irlands Küsten stand Darin krank ein sicherer Mann Elend im Sterben lag Isoldes Kunst ward ihm bekannt Mit Heilsalben und Balsamsaft Der Wunde, die ihn plagte Getreulich pflag sie da Die Tantris mit sorgender List sich nannte Doch Tristan Isold' in Walber kannen Da ihm das büß'ge Schwerte Ein erscharrtes Ehepaar gab Darin genau sich fügte ein Splitter Den einst im Hauf des Nierenlächelnden Zum Geheimrat mit krummer Hand sie fand Das stieß mir auf aus tiefstem Grund Mit dem Kehl ihr stell' ich nur im Stund An ew'gen Kehl 'nen Frechen Herrn Morolds Tod zu rächen Von seinem Lager blickt' er her Nicht auf das Schwert, nicht auf die Hand Er sah mir in die Augen Seines Elendes laberte mich Das Schwert, ich ließ es fallen Dem Morold schlug die Wunde Sie heilt' ich, dass er gesunde Und heil nach Hause kehre Mit dem Blick mich nicht mehr beschwere O Wunder! Wo hatt' ich die Augen Der Gast, dem einst die Fliegen hauchten? Sein Blut hält es nur heut Heil' es und hilf mir's dann Der Adlener traur'ge Mann Er stürzt, er stürzt, er stürzt Ach, Herr, wie ein Held Eifer het! Denn aus Tandris' Unerkanntlich entlassen Als Tristan kehrt er kühn zurück Auf stolzem Schiff, von hohem Bord Hin ans herrliche Königstürm Für Kornhis müden König Für Marke seinen Ort Und von Korn und Liebe, der hätt' es gemalt Um's Jüngste Schmach zu bieten Für den Zinsflüstern Kornen Fürsten Um Irmels Krone zu werben Ach, nimmer! Ich ja bat Wie heilig selbst die Schmach sich schuf Das rächende Schwert schlug es durchs Längen Achtlos ließ ich's fallen Nun dem ich, dem was sollen? Du Friede, Sühn' und Freundschaft Für jeden Wort beschworen Für Freud' an des Eides Tags Wie ahnt' er da das derbe Schöpfen? Von brenn'den Augen, leiden Herzen Zahlrein Mut vom Zornes Schwingen Wie anders prahlte Tristan aus Was ich verschlossen hielt Die Schweigend ihm das Leben gab Wo Feindes Rache im Schweigend barg Was stumm ihr Schutz zuverheilig schuf Nun, wer gab er's Preis? Wie feindlich Freiheit und Zärtlichkeit Und Herr wisse doch nicht Das wär ein Schatz, mein Herr und Hohn Wie dünkt Euch sie zur Ehr'? Die Schmucke ihr noch hol ich her Mit Stink und Gegen wohl bekannt Ein Wink, ich flieh' nach ihrem Band Er soll mich ahnen, er ahnt Was Abenteuer? Flucht dem Verruchten Flucht deinem Hauch Flucht dem Tod! Tod uns beiden, Süße, Trotte! Höre, merke! Wache Herrin! Höre, merke! Höre, setz' dich hin!