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An die Hoffnung, Op.
Daniel Behle & Jan Schultsz
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🇩🇪 German · Original
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Bilingual
Ob ein Gott sei? Ob er einst erfülle
Was die Sehnsucht weinend sich verspricht?
Ob, vor irgend einem Weltgericht
Sich dies rätselhafte Sein enthülle?
Hoffen soll der Mensch! Er frage nicht!
Die du so gern in heil'gen Nächten feierst
Und sanft und weich den Gram verschleierst
Der eine zarte Seele quält
O Hoffnung! Lass, durch dich emporgehoben
Den Dulder ahnen, dass dort oben
Ein Engel seine Tränen zählt!
O Hoffnung!
O Hoffnung! Lass, durch dich emporgehoben
Den Dulder ahnen, dass dort oben
Ein Engel seine Tränen zählt!
Ein Engel seine Tränen zählt!
Ein Engel seine Tränen zählt!
Wenn, längst verhallt, geliebte Stimmen schweigen
Wenn unter ausgestorbnen Zweigen
Verödet die Erinnerung sitzt
Dann nahe dich
Nahe dich, wo dein Verlassner trauert
Und, von der Mitternacht umschauert
Sich auf versunkne Urnen stützt
Und blickt er auf, das Schicksal anzuklagen
Wenn scheidend über seinen Tagen
Die letzten Strahlen untergehn
Dann lass ihn, um den Rand des Erdentraumes
Das Leuchten eines Wolkensaumes
Von einer nahen Sonne sehn!
Von einer nahen Sonne sehn!
Die du so gern
Die du so gern in heil'gen Nächten feierst
Und sanft und weich den Gram verschleierst
Der eine zarte Seele quält
O Hoffnung! Lass, durch dich emporgehoben
Den Dulder ahnen, dass dort oben
Ein Engel seine Tränen zählt!
O Hoffnung!
O Hoffnung! Lass, durch dich emporgehoben
Den Dulder ahnen, dass dort oben
Ein Engel seine Tränen zählt!
Ein Engel seine Tränen zählt!
Ein Engel seine Tränen zählt!
O Hoffnung!