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Die Walküre: Erster Aufzug, Vierte Szene. "So jung und schön erschimmerst du mir"

Richard Wagner
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So jung und schön es gibest du mir, doch Nicht bald und hart erkennt dich mein Herz Kannst du nur hören, so gib nicht vor, du arge fühlloser Mai Doch musst du dich meinen, ereile mich Mein Leiden letztlich denn meine Not lahme dein neidvolles Herz Nur von wahlhaast sprüden Brunnen sprichst du wahrlich hier nicht Ich sehe die Not in das Herz dir zur Not Ich schliege vor dem heiligen Ort Heh, gib mir mehr dein Aug', mein Schatz, und fangre sie fest Kein anderer Süss soll in deiner Leben berühren Verfiel ich dem Tod, wie betäubt, empfänd dich zu wollen Hörst du, Brache, hoher Rat Gib mir wieder dein Wort, um des Wandels Willen, das wonnig von dir es empfing Die Schwert, das dem Treuen ein Trugvolle schuf, die Schwert, das feig vor dem Feind mich verrät, frommt es Sich gegen den Feind, so frommt es sich wider den Treu Meine Liebe lache dir her Gib sie not und neidliche Stahl Gib sie mit einem Strahl Hör zu! Hör zu! Hör zu! Sieh den Leiden und Seel'gen! Liebe mit Ehre, die zu lassen ist Ach komm, doch bann dich, Wissen, such ich Sehne und Sieg Hörst du den Ruf? Dann rüste dich, Held Traue dem Schwert und schwing es getrost Traufe dem Schwert, wenn die Wunden treu dich schützt Im Purzel, wende ich mich, und am Burscher seh ich dich wieder