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Das Rheingold / Act 2 - Wagner: Das Rheingold, WWV 86A / Dritte Szene - "Nibelheim hier"

Berliner Philharmoniker, Dietrich Fischer-Dieskau, Erwin Wohlfahrt, Gerhard Stolze, Herbert von Karajan
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Lyrics

Nebelheim hier! Durch bleiche Nebel, was blitzen dort feurige Funken? Au! Au! Au! Hier stรถhnt es laut, was liegt im Gestein? Was Wunder wimmerst du hier? Ai! Ai! Au! Au! Hei, Mime, muntrer Zwerg, was zwickt und zwackt dich denn so? Lass mich in Frieden Das will ich freilich Und mehr noch, hรถr, helfen will ich dir, Mime Wer helfe mir? Gehorchen muss ich dem weiblichen Bruder, der mich im Bande genickt Dich, Mime, zu binden, was gab ihm die Macht? Mit arger List schuf sich Alberich aus meines Gold einen gelben Reif Seinem starken Zauber sitzen wir staunend Mit ihm zwingt er uns alle, der Niblungen mรคcht'ges Heer Sorglose Schmiede schufen wir sonst wohl Schmuck, unsern Weibern Wonnig Geschmeid, niedlicher Niblungentand Wir lachten lustig der Mรผh'n Nun zwingt uns der Schlimme in Klรผfte zu Schlรผpfen, wie ihn allein und simmer zu hรผhn Durch des Ringes Gold errรคt seine Gier Wo neuer Schimmel im Schachten sich birgt Da mรผssen wir spรคhen, spรผren und graben, die Beute schmelzen und SchmieรŸen den Guss, ohne Ruh und Pass, dem Herrn zu hรคufen den HaรŸ Dich Trรคgen soeben traf unser Zorn Mich ร„rmsten, ach! Mich zwang er zum ร„rgsten Ein Helmgeschmeid hieรŸ er mich schweiรŸen Genau befahl er, wie es zu fรผgen Wohl merkt ich klug, welch mรคcht'ge Kraft Zu eigenem Werk das aus Herz sich lob! Fรผr mich drum hรผten wollt' ich den Helm Durch seinen Zauber Albrigs Zwang mich entziehn Vielleicht, ja vielleicht, den Lรคstigen selbst รผberlisten In meine Gewalt ihn zu werfen, den Ring ihm zu entreiรŸen Dass ich Knecht jetzt dem Kรผhnen mir freil es hell dran fรคcht Warum du Kluger, glรผckte dir's nicht? Ach, der das Werk ich wirkte Den Zauber, der ihm entzuckt, den Zauber erriet ich nicht recht Der das Werk mir riet und mir's entriss, der lehrte mich Nun doch leider zu spรคt, welche List lรคge in dem Helm Meinen Blick entspannt er auf spielendem Blinden klug und schaubas ein Auge Das schuf' ich mir Dummen schรถn zu Dank Gesteh, nicht leicht gelingt der Feind Doch er lรผgt, der Feind Hilf deine List Mit eurem Gefrahre, wer seid denn ihr Fremde? Freunde hier Von ihrer Not befreien wir der Niblungen Volk