Skip to content

Das Meer

Popularity ยท Low

YouTube

Searching YouTube...

Lyrics

Es liegt da wie a See, wie a riesiger Spiegel Und bewegt sich kaum merklich, aber ganz still steht's nie Es kennt tausende G'schichten aus Jahrmillionen Und die will i erfahr'n, i weiรŸ nur noch net, wie Und es glitzert und funkelt so sanft zu mir her I sitz' studenlang da und starr' auf's tiefblaue Meer I kann d'rin schwimmen, d'rauf segeln, hab aber immer das G'fรผhl Dass es plรถtzlich mit mir machen kรถnnt', was es will Was mir dabei auch g'schieht, bleibt fรผr's Meer nur a Spiel Vรถllig egal Nur a paar Stunden spรคter kann's dann brodeln und kochen Tausend salzige Zungen lecken drohend am Land Nag'n die Stein' aus den Klippen und a grรถรŸere Welle Dreht a Schiff um, versenkt's, wie a riesige Hand Und was es einmal sich g'holt hat, gibt's nur selten mehr her I sitz' studenlang da und starr' auf's tobende MeerI weiรŸ, ihm is es wurscht, was i denk', was i spรผr' Wir sind a ungleiches Paar, weil nur i kann verlier'n Und es bleibt trotzdem immer die gleiche Sehnsucht in mir Kann nix machen Wie i noch lang net gebor'n war, wenn i schon lang net mehr leb' Spielt der Wind mit den Well'n, es wird ihm niemals zu blรถd Und wenn wir wirklich all's hinmachen auf dieser Welt Spielt keine Rolle Alle glรผhenden Liebesschwรผre drauรŸen am Ufer Und die blutigsten Schlachten, wo keiner wen schont Alles Leben und Sterben nimmt's genauso gelassen Wie das tรคgliche Gastspiel von der Sonn' und vom Mond Und kein Gott kann was รคndern, es wogt hin und wogt her In sein' uralten Rhythmus, das ewige Meer das ewige Meer das ewige Meer