Das Rheingold / Act 2 - Wagner: Das Rheingold, WWV 86A / Zweite Szene - "Endlich, Loge! Eiltest du so"
Berliner Philharmoniker, Dietrich Fischer-Dieskau, Donald Grobe, Gerhard Stolze, Herbert von Karajan, Josephine Veasey, Karl Ridderbusch, Martti Talvela, Robert Kerns
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Lyrics
Endlich, Soge
Eiltest du so den geschlossenen schlimmen Handel zu schlichten?
Wie?
Welchen Handel hรคtt' ich geschlossen?
Wohl was mit dem Dreesen dort im Rate du dankst?
In Tiefen und Hรถhen treibt mich mein Hang
Haus und Herd behagt mir nicht
Donner und Froh, die denken an Dach und Fach
Wollen sie frein, ein Haus muร sie erfreun
Ein stolzer Saal, ein starkes Schloร
Danach stand Wotans Wunsch, Haus und Hof, Saal und Schloร
Die selige Burg, sie steht nun fest gebaut
Das Prachtgemรคuer prรผft' ich selbst
Ob alles fest, forsch' ich genau
Was sollt' und Fafner fand ich bewรคhrt
Kein Stein wankt im Gestemm
Nicht bรผรig war ich, wie mancher hier
Der lรผgt, der lรคst sich wie Schild
Arglistig weichst du mir aus, mich zu betriegen
Hรผte in Treuen dich wohl!
Von allen Gรถttern dein einziger Freund nahm
Ich dich auf in der รผbel trauenden Ross
Nun red' und rate klug
Da einst die Bauer der Burg zum Dank Freia bedanken
Du weiรt, nicht anders will ich dich ein, als weil
Auch Pflicht du gelobtest zu lรถsen das Ehre Pfand
Mit hรถchster Sorge drauf zu sinnen
Wie es zu lรถsen, das hab' ich gelobt
Doch daร ich fรคnde, was nie sich fรผgt, was
Nie gelingt, wie lieร sich das wohl geloben?
Sie will ich trunken im Schelm du getraut
So geheiรt's drum, wenn ich nicht lรผge
Der Fluch verlohe dich plรถtzlich aus
Ihre Schmach zu wecken, schmรคh' dich, Dumme!
In Frieden laร mit dem Freund, nicht fรคnd' dir Lohneskunst
Reicher wiegt seines Rates Wert, zahlt er zรถgert ihn aus
Nichts gezรถgert, rasch gezahlt Klang hรถrt mit dem Lohn
Jetzt, hรถh'rer Stรถrcher, alter Stich, wo schweiftest du hin und her?