Skip to content

Das Rheingold, WWV 86A / Zweite Szene : "Immer ist Undank Loges Lohn!"

Popularity · Low

YouTube

Searching YouTube...

Lyrics

Immer ist undank Lohn für dich nur besorgt Sah ich mich um, durchströbert im Sturm alle Winkel der Welt Ersatz für Freiheit zu suchen, wie er den Riesen wohl rächt Umsonst such ich und sehe nun wohl in der Welten Ring Nichts ist so reich als Ersatz zu muten, dem Mann Für eines Wonne und Werd So weit leben und weben In Wasser, Erd und Luft Viel frug ich forschte bei allen, wo Kraftlos sich rührt und Keime sich regen Was wohl dem Manne nicht gedückt als Meines Wonne und Wirt? Doch so weit leben und weben Verlacht nur wat meine fragende List in Wasser, Erd und Luft Lassen will nichts von Lieb und Wein Nur einen sah ich Der sagte der Liebe ach! Um rotes Gold entriet es Weibes Gunst Des Reines klare Kinder klagten mir ihre Not Der Niblung Nacht Alberich wurde vergeben zum der Badenden Guls das Rheingold Da raubte sich rächend der Dieb Was dünkt ihn nun das teuerste Gut, ihrer als Weibes Huld? Um den bleißenden Tand, der Tiefe entwandt Erklang mir der Töchter Klage An dich, Wotan, wenden sie sich, daß zu Recht du zögest den Räuber Das Gold dem Wasser wieder gebest und ewig es bliebe ihr Eigen Dir's zu melden, gelobt ich den Mädchen Nun löst Loge sein Wort Törich bist du, wenn nicht gar tückisch Mich selbst siehst du in Not Wie höflich Andern! Zum Heil gönne ich das Gold dem Alben Viel Not schon schuf uns der Niblung Doch schlau entschlüpfte unsrem Zwange immer der Zwerg Neue Neidtatsind uns der Niblung gibt das Gold die Macht Du da, Loge, sag ohne Lug, was Großes gilt Denn das Gold, daß dem Niblung es genügt? Ein Tand ist's in des Wassers Tiefe, lache den Kindern zur Lust Doch wat es zum runden Reife geschmiedet, hilft Es zur höchsten Macht gewinnt der Manne die Welt Von des Reines Gold hört' ich raunen Beute ruhene Berge sein roter Glanz Macht und Schätze schüf' ohne Maß ein Reif Taugt wohl des Gulden zwar das gleißende Geschmeid auf Frauen zu schönem Schmuck? Des Gatten Treu? Ertrotzte die Frau Trüge sie hold den hellen Schmuck Den schimmernd Zwerge schmieden rührig im Zwange des Reifs Gewänne mein Gatte sich wohl Das Gold? Des Reifes zu walten, rätlich will es mich dünken Doch wie, Loge, lernt ich die Kunst? Wie schüf' ich mir das Geschmeid? Ein