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Die Walküre / Act 1 - Wagner: Die Walküre, WWV 86B / Zweiter Akt - "Ein andres ist's: achte es wohl"

Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan, Régine Crespin, Thomas Stewart
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Lyrics

Ein anderes ist's, achte es wohl, bis mich die Waller gewarnt Durch Albrichs Heer droht uns das Ende Mit neidischem Grimm grollt mir der Niblung Doch scheucht nun nicht seine mächtigen Scharren Meine Helden schüten mir Sieg Nur wenn je den Ring zurück er gewänne, dann wäre Walhall verloren Der der Diebe fluchte er allein, nützte neidisch Des Ringes Runen zu aller Edlen endlosen Schmach Der Helden Mut entwendete er mir, die Kühnen selber Zänge zum Kampf, mit ihrer Tat bekriegt er mich Sorgen sann' ich nun selbst, den Ring dem Feind zu entreißen Der Riesen einer, dem ich einst mit verfluchtem Gold den Fleiß ergalt Fafner hütet den Hort, um den er den Bruder gefällt Ihm müsst' ich den Reif entringen, den selbst als Zoll ich ihm zahlte Doch mit dem ich vertrug, ihn darf ich nicht treffen Machtlos vor ihm erlägert mein Mut Das sind die Bande, die mich binden, der durch Verträge ich war Den Verträgen bin ich nun Knecht Nur einer könnte, was ich nicht darf, ein Held, dem helfen ich Mich neige, der fremd dem Gott erfreit seiner Lust unbewusst Ungeheiß aus eigner Not mit der eigner Ehr' schüfe die Tat Die ich scheuen muss, die nie mein Rat ihm riet, wünscht sie Auch einzig mein Wunsch, der entgegen dem Gott für mich föchte Den freundlichen Eid, wie fände ich ihn? Wie schüf' ich den Freien, den ich schirme Der im eignen Trotze, der trauteste mir? Wie macht' ich den andren nicht mehr ich Und auf sich wirkt, was ich nur will? O göttlich Not, gräßliche Schmach! So eitel find' ich ewig nur mich in allem, was ich erwirbe Das andre, das ich ersehne, das andre seh' ich nie Denn sonst musste Freia sich schaffen Knechter erknet' ich mir nun Gott helf! Seund wirkt er nicht selbst? Wilt, nur schweift ich mit ihm die Welle Gegen der Götter Rat reizte kühn ich ihn auf Gegen der Götter Rache schützt' ihn nun einzig Das Schwert, das eines Gottes Kunst ihm beschüt Wie wollt' ich listig selbst mich belügen? So leicht ja entfrug mir Fricka den Trug Zu tüster Scham durchschaute sie mich Ihrem Willen muß ich gewähren