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Wo Alle Straßen Enden
Blutzeugen
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Wo alle Straßen enden
Hört unser Weg nicht auf
Wohin wir uns auch wenden
Die Zeit nimmt ihren Lauf
Das Herz verbrannt
Im Schmerz verbannt
So ziehen wir verloren
Durch das graue Niemandsland
Gegen tobend rote Horden
Zu Vater, Mutter, Schwester
Geht einzig unser Sinn
Beim Kanonenorchester
Hier gibt es keinen Gewinn
Und dunkle Wolken ziehen auf von Osten
Unsere Dörfer stehen in Brand
Wir durften jung schon kosten
Des Todes bittere Hand
Unser Deutschland ist verbrannt
Verrinnt wie Sand durch unsere Hand
Die Augen flackern hasserfüllt vom gnadenlosen Kampf
Ob ich bald wie all die anderen jung im kühlen Grabe lieg?
Oder hier einsam und allein verweil, nach diesem unmenschlichen Krieg
So geben wir in Treue für Volk und Reich das Blut
Im stählernen Gewitter der verfluchten roten Brut
Die Feldpost ist verschollen
Der Graben unsere Gruft
Der Gefechtsstand ist erfüllt
Von süßem Leichenduft
Wir sind verloren
Im Winde erfroren
Und dunkle Wolken ziehen auf von Osten
Unsere Dörfer stehen in Brand
Wir durften jung schon kosten
Des Todes bittere Hand
Unser Deutschland ist verbrannt
Verrinnt wie Sand durch unsere Hand
Die Augen flackern hasserfüllt vom gnadenlosen Kampf
Ob ich bald wie all die anderen jung im kühlen Grabe lieg?
Oder hier einsam und allein verweil, nach diesem unmenschlichen Krieg
So geh ich auf und nieder
Beschau die Leichenschar
Die gestern um diese Stunde
Noch gesund und munter war
Und wer weiß wie lang noch für mich
Die helle Sonne scheint
Ich weiß nur wenn ich sterbe
Ihr meine Lieben um mich weint
Und dunkle Wolken ziehen auf von Osten
Unsere Dörfer stehen in Brand
Wir durften jung schon kosten
Des Todes bittere Hand
Unser Deutschland ist verbrannt
Verrinnt wie Sand durch unsere Hand
Die Augen flackern hasserfüllt vom gnadenlosen Kampf
Ob ich bald wie all die anderen jung im kühlen Grabe lieg?
Oder hier einsam und allein verweil, nach diesem unmenschlichen Krieg
Da wo alle Straßen enden
Da liege ich allein
Auch wenn kein Kreuz von mir erzählt
Werd ich für immer bei euch sein