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Das Farbenspiel des Winds

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Lyrics

Fรผr dich bin ich nur eine Wilde, es ist klar, dass du so denkst, denn du bist sehr viel gereist, doch sehe ich nicht ein, wenn so wild ich dir erschein', wie kommts, dass du so vieles gar nicht weiรŸt? Gar nicht weiรŸt ... Du landest hier und gleich gehรถrt dir alles, das Land ist fรผr dich frei und nur noch Holz ..., doch jeder Stein und Baum und jedes Wesen hat sein Leben, seine Seele, seinen Stolz. Fรผr dich sind echt Menschen nur die Menschen, die so denken und so aussehen wie du ... Doch folge nur den Spuren eines Fremden, dann verstehst du und du lernst noch was dazu ... Kannst du hรถren, wie der Wolf heult unterm' Silbermond ...? Und weiรŸt du auch, warum der Luchs so grinst? Kannst du singen wie die Stimme in den Bergen? Kannst du malen, wie das Farbenspiel des Winds? Kannst du malen, wie das Farbenspiel des Winds? Komm, renn mit mir im Schattenlicht der Wรคlder, probier die sรผรŸen Beeren dieser Welt, komm, wรคlze dich in ihrer reichen Vielfalt, und du merkst, dass im Leben dir nichts fehlt ... Der Regen und der Fluss sind meine Brรผder, der Reiher und der Otter mein Geleit', und jeder dreht sich mit und ist verbunden mit dem Sonnenrad, dem Ring der Ewigkeit. Wie weit wachsen Bรคume hinauf? Doch wenn du sie fรคllst, kriegst du's nie heraus. Und vergessen sind die Wรถlfe und der Silbermond, und das wir alle ebenbรผrtig sind! Wir mรผssen singen, wie die Stimme in den Bergen, mรผssen malen wie das Farbenspiel des Winds! Fremde Erde ist nur fremd, wenn der Fremde sie nicht kennt, drum gehรถrt sie nur dem Farbenspiel des Winds!