Dichterliebe, Op. 48: XV. Aus alten Märchen winkt es
Christoph Eschenbach & Dietrich Fischer-Dieskau
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Lyrics
Aus alten Bächen blieb es hervor mit weißer Hand
Da sieht es total blindes von einem Zauberland
Wo bunte Blumen blühen im goldenen Abendlicht
Und lieblich duftet Glühem mit bräutlichen Gesicht
Und grüne Bäume singen uralten wie Lunei
Die Lüfter heimlich klingen und Vögel späten rein
Und Nebelwälder steigen, woraus der Herd erflor
Und tapse Güfte reihen im wunderlichen Tor
Und blaue Funken brennen an jedem Blatt und Reis
Und rote Lichter rennen in irren Türmkreis
Und lauter Quellen brechen aus ihrem warmen Stein
Und seltsam hängen mich in Schmern horten jenes Heil
Ach, ach, ach, könnt ich dorthin kommen und dort mein Herz erfreuen
Und alle Quale ummen und frei und selig sein
Ach, jenes Land der Wonne, das will ich oft im Traum
Doch kommt die Morgensonne, zerfließt es wie eitel Schaum
Zerfließt's wie eitel Schaum