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Das Rheingold: Scene II. "Immer ist Undank Loges Lohn!"

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Lyrics

Immer ist Undank Loges Lohn Fur dich nun besorgt sah ich mich um Und stober' im Sturm alle Winkel der Welt Ersatz fur Freia zu suchen, ihr den Riesen wohl recht Umsonst such' ich und sehe nun wohl In der Welten Ring nichts ist so reich Als Ersatz zu muten dem Mann Fur Weibes Wonne und Wert So weit Weben und Weben Im Wasser, Heer und Luft Tief frug ich, forschte bei Almen Wo Kraft sich rรผhrt und Geime sich regen Was woll' dem Manne Nest und Hรผft Als Weibes Wonne und Wert? Doch so weit Weben und Weben Verlacht und hat eine Frage List Im Wasser, Heer und Luft Dasselt die List von List und Reif? Nur einen sah ich, da sachte der Nibelung Um rotes Gold entriet er des Weibes Kunst Des Rheines klare Kinder klagen ihr Irre noch Der Niblung da, Alberich, buhlt vergebens Um den Wagen, den Kunst, das eigene Gold Da raunte sich frech der Nib Das dรผnkt ihm nun das teuerste Gut Nimmer als Weibes Wohl Dem leisenden Tand, da tief im Entwand Erklang ihm der Mรคchter Klage An dich, Wotan, wendet sie sich Dass du recht nun zรถgest in Treuung Das Gold dem Wasser niederwebest Und ewig ist Liebe dir eigen Dies zu melden gelobt' ich den Menschen Nun hรถsste Loge sein Wort Tรถrlich bist du, wenn nicht gar tรผckisch Dich selbst siehst du in Not Wie hรผlf ich andern zum Heil Nicht gรถnn' ich das Gold dem Alben Viel Not schon schuf uns der Niblung Doch Schlauens schlรผpfte unserm Zwange Immer der Zwerg Frei im Neid taten's sich unser Niblung Blieb das Gold ihm Macht Nun da, Loge, sag' ohne Lug Was Grosses gilt denn das Gold Dass dem Niblung es genรผgt? Ein Tand ist's in des Wassers Tiefe Lachende Gindes zur Lust Doch war es zur Wunden Reife geschmiedet Dient es nur Hรถchsten nach Die Winde fangen die Wind Von des Rheines Gold hรถrt' ich raunen Heute ruhen Berge sein roter Glanz Nacht und Schรคtzer schieft ohne Mass sein Reif Taugte wohl des golden Tandes leise Geschmeid Auch Frauen zu schรถnem Schmuck? Des Gatten Treue ertrotzte die Frau Trรผge sie vor dem Hรถhenschmuck Den schlimmen Zwerge schmieden Bewegt' im Zange des Reifs Gewanne mein Gatte Sigurds Wunsch? Des Reifes Wolken Redlich will es mich dรผnken Doch wie, Loge, lernt' ich die Kunst? Wie schรผf' ich mir das Geschmeid?