Das Geheimnis, D. 793: Sie Konnte Mir Kein Wörtchen Sagen
Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
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Lyrics
Sie konnten ihr kein Wörtchen sagen, zu viele Lauscher waren wach
Den Blick nur durft ich schüchtern fragen
Und wohl verstand ich, was er sprach
"Leis komm ich her in deine Stille, du schöne Laub des Buchens feld!
Verbirg in deiner grünen Hülle die Liebenden dem Aug der Welt!
Verbirg die Liebenden dem Aug der Welt!" "Von ferne mit
Verworrnem Sause arbeitet der geschäft'ge Tag, und durch
Der Stimme hohes Brausen erkenn ich ihre hemmer Stadt
So sauer ringt die kargen Lose der Mensch
Dem harten Himmel ab, doch leiser wurden
Aus dem Schoße der Götter fällt das Glück herab." "Aus
Dem Schoße der Götter fällt das Glück herab." "Das Ja
Die Menschen nie es hören, wie treue Liebe still beglückt!
Sie können nur die Freude stören
Weil Freude nie sich selbst entzückt
Die Welt wird nie das Glück erlauben, als Beute nur wird es gehascht
Entwenden musst dus oder rauben, eh dich die Mißgunst
Überrascht, eh dich die Mißgunst überrascht." Leis auf den
Zehen kam's geschlichen, die Stille liebt es und die Nacht
Mit schnellen Füßen ist entwichen, oh es verrät es, Augen wacht
Umschlinge dich, du sanfte Quelle, ein breiter Strom um uns
Herum und droht mit empörer Wellen, verteidige dies Heiligtum!
Verteidige dies Heiligtum!"